„MCT Südafrika 3“: Postbank sieht sich Forderungen geschädigter Anleger ausgesetzt

28.02.2011989 Mal gelesen
Berlin, den 28.02.2011. Nach Recherchen des Hörfunksenders NDR Info warb die Postbank ihre Kunden mit Hinweis auf die Fußball-Weltmeisterschaft, über den Fonds „MCT Südafrika 3“ in ein Hotelprojekt in Kapstadt (Südafrika) zu investieren. Nunmehr sei das Geld der Anleger verschwunden. Die Postbank sieht sich jetzt dem Vorwurf ausgesetzt, ihre Kunden nicht hinreichend über die Risiken dieser Anlage aufgeklärt zu haben.

Das Risiko der unzureichenden Risikoaufklärung
Wer sein Geld nicht festverzinslich bei einer sicheren Bank anlegt, geht mit einer Geldanlage immer ein Risiko ein. Deshalb muss der potentielle Anleger, der z.B. in einen Immobilienfonds investieren will, wissen, wie groß die Risiken tatsächlich sind, um eine wohlüberlegte Entscheidung treffen zu können. Wird er – zumeist aus Provisionsinteressen seiner Berater - unzureichend oder gar falsch über bestehende Risiken aufgeklärt, dann haftet im Schadensfalle der „Berater“.
Im Fall des Fonds „MCT Südafrika 3“ soll die Postbank ihren Kunden eine „risikoarme Investition“ versprochen haben, obwohl es bei dem im Juni 2009 im Umbau befindlichen Gebäude fraglich war, ob es rechtzeitig fertig gestellt werden würde und ob die angestrebte Bettenkapazität real war. Spätestens ab Mitte Dezember 2009 sei außerdem bekannt gewesen, dass die Eigentumsrechte an dem Hotel nicht geklärt waren und die südafrikanischen Partner Zahlungsschwierigkeiten hatten. Wenn die Postbank in Kenntnis dieser gravierenden Probleme Anteile an dem MCT-Fonds weiter verkauft haben sollte, ohne ihre Kunden darüber in Kenntnis zu setzen, dann haftet sie dafür.
Im Übrigen kassierte die Postbank bei dem Fonds „MCT Südafrika 3“ von der Hamburger Investmentgesellschaft MCT nach eigenen Angaben 15 % Vertriebsprovision. Auch darüber musste sie ihre Kunden aufklären.
 
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Referenz
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Ansprechpartner:
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Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht
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