Multi Advisor Fund I: Neuer Erfolg für Gansel Rechtsanwälte vor dem Landgericht Görlitz – Gesellschafter können die Beteiligung außerordentlich kündigen!

03.12.20101593 Mal gelesen
Berlin, den 03.12.2010: Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte konnte wiederum für eine Mandantin eine Klage der Multi Advisor Fund I GbR (MAF I) auf Zahlung rückständiger Einlagen abwehren.

Der Fall

Unsere Mandantin hatte sich an der Multi Advisor Fund I GbR (MAF I) mit einer Einmaleinlage in Kombination mit monatlichen Ratenzahlungen beteiligt. Unmittelbar nach Zeichnung der Kapitalanlage stellte sie die Zahlungen ein. Daraufhin klagte schließlich die Fondsgesellschaft auf Erbringung der Einmaleinlage sowie auf weitere Zahlung der Raten. Im Klageverfahren kündigten wir für unsere Mandantin die Beteiligung außerordentlich und widerriefen die Beitrittserklärung.

Die Entscheidung

Das Landgericht Görlitz bestätigte die außerordentliche Kündigung als rechtmäßig, weil die beiden Gründungsgesellschaften, namentlich die Privatbank Reithinger GmbH & Co. KG (in Insolvenz) wie auch die European Securities Invest SECI GmbH Wertpapierhandelsbank (in Insolvenz), den ihnen obliegenden Aufgaben nicht nachgekommen sind.

Kommentar

Beinah regelmäßig weisen die Gerichte die geltend gemachten Ansprüche der Fondsgesellschaft auf Zahlung ausstehender Einlagen mit guten Gründen zurück.

Auch Anlageberater, die ihren Kunden eine Beteiligung an der Multi Advisor Fund I GbR vermittelt haben, werden immer häufiger zum Schadensersatz verurteilt, weil sie nicht über die erheblichen Risiken dieses Fonds aufgeklärt haben. Meist erfahren die Anleger erst jetzt von einem Totalverlustrisiko und den darüber hinaus gehenden erheblichen Gefahren dieser Beteiligung.

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