Abmahnung des Verbandes der Deutschen Lederindustrie e.V.

Abmahnung des Verbandes der Deutschen Lederindustrie e.V.
01.11.2014240 Mal gelesen
Sollten Sie eine Abmahnung des Verbandes der Deutschen Lederindustrie e.V. erhalten haben, stehe ich Ihnen gerne beratend zur Verfügung.

Der Verband der Deutschen Lederindustrie e.V. vertritt die Interessen der deutschen ledererzeugenden Industrie. Er mahnt die Verwendung des Begriffes "Bonded Leder" unter Hinweis auf die Bezeichnungsvorschrift RAL 060 A2 ("Abgrenzung des Begriffes Leder gegenüber anderen Materialien"), Ausgabe März 2012, ab. Im konkreten Fall hat der Abgemahnte - im Hinblick auf ein Visitenkartenetui - den Begriff "Bonded Leder" verwendet. Der Verband der Deutschen Lederindustrie e.V. war der Ansicht, dass es sich bei dem Material, aus dem das Visitenkartenetui hergestellt war, um Lederfaserstoff handelt. Die Verwendung des Begriffes "Bonded Leder" sei daher irreführend und damit wettbewerbswidrig.  Der Verband der Deutschen Lederindustrie e.V. fordert die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung sowie die Erstattung der Kosten des Verbandes in Höhe von 250,00 EUR. Die strafbewehrte Unterlassungserklärung sieht eine Vertragsstrafe von 5.100,00 EUR für jeden Fall der Zuwiderhandlung vor.

Sofern Sie auch eine Abmahnung des Verbandes der Deutschen Lederindustrie e.V. erhalten haben, sollten Sie sich anwaltlich beraten und die Ihnen gesetzte Stellungnahmefrist nicht verstreichen lassen, ohne zuvor mit einem Anwalt hierzu gesprochen zu haben. Gerne stehe ich Ihnen zur Verfügung, um Sie zu den möglichen Vorgehensweisen nach Erhalt einer solchen Abmahnung zu beraten.

Sofern Sie eine Beratung wünschen, rufen Sie mich unter der Rufnummer 02247 / 90 09 13 an oder kontaktieren Sie mich per E-Mail unter vk@vk-recht.de .

RA Guido Vierkötter, LL.M.