LG Berlin: Wettbewerbsverletzung durch Amazons "Cyber Monday 2010"

05.03.2012371 Mal gelesen
Verbraucherzentrale kritisiert "Lockvogelwerbung" - Ware muss mindestens eine halbe Stunde vorrätig sein

agb-24.de Fazit: Das LG Berlin (Urteil vom 01.03.2012, Az. 91 O 27/11, nicht rechtskräftig) hat die Sonderaktion "Cyber Monday" des Internethändlers Amazon als Wettbewerbsverletzung beurteilt. Dem (noch nicht rechtskräftigen) Urteil ging eine Klage des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen voraus.

 Amazon hatte im Rahmen der Werbeaktion ausgewählte Produkte erheblich vergünstigt angeboten, die Ware war jedoch offenbar teilweise nach Sekunden vergriffen - jedenfalls zu den reduzierten Preisen. Die Verbraucherzentrale sah darin ein "Lockangebot". Das LG Berlin hat nun entschieden, dass Amazon die für einen Zeitraum von je 2 Stunden angebotenen Produkte mindestens eine halbe Stunde vorrätig halten muss.

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