Abmahnung der CBH Rechtsanwälte im Auftrag der Motion E-Services GmbH

Urheberrecht Werk
17.01.202019 Mal gelesen
Abmahnung: CBH RAe im Auftrag der Motion E-Services GmbH wegen unberechtigter Nutzung eines Bildes auf eBay Kleinanzeigen

Die CBH Rechtsanwälte (Cornelius Bartenbach Haesemann & Partner) aus Köln vertreten die Interessen der Motion E-Services GmbH in allen Fragen des Urheberrechts, sowie des gewerblichen Rechtsschutzes. Sie verschickten nun in ihrem Namen eine Abmahnung, durch welche die unberechtigte Nutzung eines Bildes auf der Plattform "eBay Kleinanzeigen", deren Urheber die Motion E-Services GmbH sein soll, vorgeworfen wird.

Der von der Abmahnung Betroffene soll auf eBay Kleinanzeigen unberechtigt Bilder verwendet haben, die die Nutzungsrechte der Motion E-Services GmbH verletzen.

Die CBH Rechtsanwälte fordern aufgrund dieses Verstoßes die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Auch wird die Erstattung der Testkaufkosten, sowie die entstandenen Rechtsanwaltskosten gefordert. Letztendlich sollen ebenfalls die Schadensersatzansprüche anerkannt werden.

Was können Sie tun, wenn Sie eine Abmahnung erhalten haben?

Sollten Sie von einer Abmahnung betroffen sein, bleiben Sie ruhig und erteilen Sie keine leichtfertigen Auskünfte. Nehmen Sie keinen Kontakt auf, unterschreiben und zahlen Sie nicht. Zunächst sollte geprüft werden, ob eine Verpflichtung überhaupt besteht. Wenn Sie auch von einer Abmahnung betroffen sein sollten, lassen Sie sich gern beraten und melden Sie sich per Mail oder Fax unter Beifügung der Abmahnung.

Empfehlung:

Unterzeichnen Sie Unterlassungserklärungen keinesfalls ungeprüft. Sie erklären andernfalls, dass Sie

für die Rechtsverletzung verantwortlich sind
und verpflichten sich zur Zahlung einer Vertragsstrafe
und zur Erstattung der vollständigen Anwaltskosten.

 Der Text der Unterlassungserklärung sollte verändert werden (modifizierte Unterlassungserklärung). Das ist grundsätzlich möglich. Sie werden darauf aber durch die abmahnende Kanzlei in der Regel nicht hingewiesen. Sie brauchen sich nur zu dem zu verpflichten, was Ihnen auch tatsächlich vorgeworfen werden kann. Die darüber hinaus geforderten Anwaltskosten und etwaige Schadenersatzansprüche sind durchaus verhandelbar.