Verjährung von Ansprüchen aus Swapgeschäften zum 31.12.2019

30.10.201966 Mal gelesen
Swapkunden müssen aufpassen, dass ihre Ansprüche auf Schadensersatz aus Swapgeschäften nicht zum 31.12.2019 verjähren.

Swapkunden müssen aufpassen, dass ihre Ansprüche auf Schadensersatz aus Swapgeschäften nicht zum 31.12.2019 verjähren. Eine Verjährung droht immer dann, wenn Kunden Kenntnis von einem bestimmten Ereignis zu ihren Lasten haben oder hätten haben können.

 

Seit einigen Jahren ist das Thema negativer Zins auch im Zusammenhang mit Swaps ein Thema. Der negative Zins wurde erstmals im Jahre 2016 bei den meisten Kunden in ihren Geschäften berechnet. Daraus entsteht beispielsweise bei einem Zinsswap für den Kunden ein unendliches Zinsrisiko. Das hat sich in den Verträgen als extrem nachteilig ausgewirkt, weil die Kunden nicht nur ihren vereinbarten Festsatz zahlen müssen, sondern darüber hinaus auch noch den negativen Teil der Bank. Sollten die Kunden ein Zinssicherungsgeschäft gewünscht haben, könnte sich dadurch eine Pflichtverletzung der Bank ergeben.

 

Durch die erstmalige Berechnung von negativen Zinsen im Jahr 2016 könnten die Banken dem Kunden positive Kenntnis unterstellen, welche bei nicht rechtzeitiger Verjährungsunterbrechung bis zum 31.12.2019 zum Ausfall der Schadensersatzansprüche führen würde.

 

Betroffene Kunden sollten daher ihre Unterlagen von einem auf Swapgeschäfte spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold mit Standorten in Hamburg und Bayern, hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen aus gescheiterten Swapgeschäften spezialisiert. Die Kanzlei hat zahlreiche Verfahren in ganz Deutschland erfolgreich geführt. 

 

Gerne steht Ihnen Herr Rechtsanwalt  Michael A. Leipold für ein unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung.