Hamburger Sparkasse (HASPA) - Chance auf Rückabwicklung von Swaps

Haspa
17.02.201928 Mal gelesen
Die HASPA hat zahlreiche Swaps an Kunden in Hamburg und Umgebung verkauft. Oft gab es sehr lange Laufzeiten, so dass die Konnexität zwischen Darlehen und Swap nicht gegeben war. Die Kunden haben oft hohe Verluste mit diesen Geschäften erwirtschaftet. Aber man muss nicht darauf sitzen bleiben.

Bereits seit 2011 gibt es zahlreiche Entscheidungen des Bundesgerichtshofs zum Thema Swap. So beispielsweise das erste Urteil aus dem Jahr 2011 Az.: XI ZR 33/10. Aber auch später in den Jahren 2015-2018 gibt es zahlreiche Entscheidungen zu Gunsten der geschädigten Swapkunden.

Einzelne Mandanten der Hamburger Sparkasse haben Laufzeiten von 20 Jahren und mehr.  Für die Kunden ist dies besonders ärgerlich, weil die Hamburger Sparkasse noch im Jahr 2011 solche Geschäfte abgeschlossen hat, als die Banken bereits das dauerhaft niedrige Zinsniveau erkannt haben mussten.

Rechtsanwalt Leipold liegen Fälle vor, in dem beispielsweise 2011 Swaps mit 30 Jahren Laufzeit und einem vereinbarten Zins von 4,3 % und höher abgeschlossen worden sind. 

Bei Abschluss wurden variable Darlehen mit dem Hinweis der absoluten Flexibilität verkauft. Was niemand den Kunden erklärt hat, ist die Problematik, dass man aus einem Swap nicht einfach kostenlos aussteigen kann. Das variable Darlehen ist jederzeit ohne Zuzahlung ablösbar. Beim Swap hingegen sieht es ganz anders aus. Hier sind bei einer vorzeitigen Beendigung, oft hohe negative Marktwerte zu bezahlen.


In vielen Fällen wurde dadurch eine Immobilienfinanzierung doppelt so teuer, wie ursprünglich durch den Kunden eingeplant.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold ist seit Jahren maßgeblich an der Rechtsprechung gegen Banken bei Swaps beteiligt und hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen aus gescheiterten Swapgeschäften spezialisiert.

Betroffenen Kunden der Hamburger Sparkasse kann nur empfohlen werden, ihre Swapverträge von einem Spezialisten prüfen zu lassen. Oftmals ist eine außergerichtliche Einigung bei dieser Art von Geschäft nicht ausgeschlossen.