Hamburger Sparkasse - wie viele Swapkunden sind geschädigt worden?

Haspa
31.01.201980 Mal gelesen
Immer wieder melden sich seit 2014 geschädigte Swap Kunden der HASPA bei Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold aus Hamburg. Dabei werden die Schäden immer höher.

Bereits seit 2005 gibt es verschiedene Ansätze gescheiterte Swapverträge anzugreifen. Bei der Hamburger Sparkasse sind es oft die extrem langen Laufzeiten und die nicht vorhandene Konnexität bzw. das generelle Problem von Forward Swaps.

In diesem Bereich werfen vor allem Swaps der im Norden sehr aktiven Hamburger Sparkasse Probleme auf und werden derzeit  aufgrund der sehr langen Laufzeiten zu erheblichen Verlustfallen der Kunden.

Viele Kunden haben bereits hohe sechs- und siebenstellige Verluste aus den Swaps erwirtschaftet und dadurch die zumeist zu Grunde liegende Immobilienfinanzierung komplett gefährdet.

Kunden können sich gegen diese Geschäfte wehren. Bereits seit 2011 gibt es zahlreiche Entscheidungen des Bundesgerichtshofs zu diesem Thema. So beispielsweise das erste Urteil aus dem Jahr 2011 Az.: XI ZR 33/10. Aber auch später in den Jahren 2015-2018 gibt es immer mehr Entscheidungen zu Gunsten der geschädigten Swapkunden.

Einzelne Mandanten der Hamburger Sparkasse haben Laufzeiten von 30 Jahren. Die Swaps würden dabei erst enden, wenn die Kunden bereits weit über 90 Jahre alt sind. Für die Kunden ist dies besonders ärgerlich, weil die Hamburger Sparkasse noch im Jahr 2011 und auch später solche Geschäfte abgeschlossen hat, als die Banken bereits das dauerhaft niedrige Zinsniveau erkannt haben mussten.

Rechtsanwalt Leipold liegen Fälle vor, in dem 2011 Swaps mit 30 Jahren Laufzeit und einem vereinbarten Zins von 4,3 % und höher  abgeschlossen worden sind.

Bei Abschluss wurden variable Darlehen mit dem Hinweis der absoluten Flexibilität verkauft. Was niemand der Kunden so richtig verstanden hat, ist die Problematik, dass man aus einem Swap nicht aussteigen kann, ohne eine erhebliche Zahlung. 

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold ist seit Jahren maßgeblich an der Rechtsprechung gegen Banken bei Swaps beteiligt und hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen aus gescheiterten Swapgeschäften spezialisiert.

Betroffenen Kunden der Hamburger Sparkasse kann nur empfohlen werden, ihre Swapverträge von einem Spezialisten prüfen zu lassen. Besonders wichtig ist auch die Frage der Verjährung