Verjährung bei Swaps im Dreipersonenverhältnis Ende 2018

Justitia
01.12.201841 Mal gelesen
Am 31.12.2018 gibt es eine mögliche Verjährungsfrist bei Swaps im Dreipersonenverhältnis. D.h. bei allen Swaps die beispielsweise durch eine Landesbank mit einer Sparkasse verkauft worden sind. Immer wenn Darlehen und Swap bei zwei unterschiedlichen Banken abgeschlossen worden sind.

Im Jahr 2015 hat der Bundesgerichtshof das erste Mal zu Swapgeschäften im Dreipersonenverhältnis eine Entscheidung getroffen.

Dazu gibt es eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs, dass die Verjährung zu Laufen beginnt bei Urteilen die in der breiten Tagespresse erörtert worden sind und über die es Berichterstattungen im Fernsehen gab.

 

Ab diesem Moment muss ein Anleger bei gleichgearteten Fällen zumindest seine Ansprüche prüfen lassen und wenn nötig verjährungshemmende Maßnahmen ergreifen.

 

Ansonsten läuft der geschädigte Kunde Gefahr, dass die Bank die Einrede der Verjährung erhebt.

 

Da insbesondere die Sparkassen zusammen mit der Helaba, der Bayerischen Landesbank und die VR Banken im Zusammenhang mit der DZ Bank Swaps verkauft haben, ist dieses Thema für diese Kunden höchst relevant.

 

Immer mehr Gerichte kommen zwischenzeitlich zu dem Schluss, dass die beratenden Sparkassen oder Banken auch im Dreipersonenverhältnis eine Haftung trifft.

 

Der Bundesgerichtshof hat in diesem speziellen Fall 2015 nur die Beratungspflicht wegen einem anfänglich negativen Marktwert verneint. Damals wurde nicht thematisiert, dass die dortige Sparkasse auch einen Teil des anfänglich negativen Marktwertes erhalten hat.

Bei allen anderen Aufklärungspflichten besteht ohnehin eine Haftung der beratenden Bank, wenn diese nicht ordnungsgemäß erfolgte.

 

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold aus Hamburg hat bereits Fälle im Dreipersonenverhältnis zu Gunsten seiner Kunden entscheiden können.

 

Betroffenen Bankkunden die Swaps im Dreipersonenverhältnis haben, wird daher dringend empfohlen vor dem 31.12.2018 noch die Verjährung zu unterbrechen.

 

Die Rechtsanwaltskanzlei Leipold prüft daher  gerne und unverbindlich Ihre Ansprüche. Rechtsanwalt Leipold hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen gescheiterten Swapkunden spezialisiert und vertritt Kunden aus ganz Deutschland seit Jahren. Darunter sind Privatkunden, Firmenkunden und Kommunen.