Verluste mit Swaps - was kann ich als Kunde unternehmen?

Justitia
07.10.201887 Mal gelesen
Seit vielen Jahren verlieren Kunden mit Swaps viel Geld. Oft wurden diese nicht über alle Risiken durch die Banken aufgeklärt. Der Bundesgerichtshof hat in den letzten Jahren die Rechte der Kunden immer weiter gestärkt.

Mit Swaps soll man Geld verdienen oder Zinsen sichern. So jedenfalls werben seit vielen Jahren in ganz Deutschland bei ihren Kunden und verkaufen ihnen so die hochspekulativen Derivatgeschäfte die sehr oft zu hohen siebenstelligen Verlusten führen. Die Finanzierung oder Anlage wird plötzlich zum Alptraum.

 

Besonders häufig melden sich in der jüngsten Vergangenheit Kunden bei Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold  mit reinen Zinsswaps die aber trotzdem nicht konnex sind.

Dabei spielt vor allem ein Punkt eine wichtige Rolle. Der heute existierende negative Zins. Die meisten Swapverträge enthalten Klauseln, in denen der Kunde bei einem negativen Zins diese zusätzlich zu ihrem Festzins bezahlen müssen.

 

 Im Darlehen hingegen werden diese negativen Zinsen nicht weiter gegeben. Die Darlehen sind bei 0 % gedeckelt und der Kunde bleibt auf der Differenz sitzen. 

Swap und Darlehen sind somit nicht mehr konnex. Daraus ergeben sich schwerwiegende Aufklärungspflichten für die Banken. Vor allem mussten die beratenden Banken in einem solchen Fall über den anfänglich negativen Marktwert aufklären. Dieser ist eigentlich in jedem Geschäft enthalten.

 

Oft wurde auch nur dem Grunde nach und nicht der Höhe nach aufgeklärt.

 

Aber auch andere Aufklärungsfehler spielen eine Rolle. So zum Beispiel die nicht anlegergerechte Aufklärung. Oft passen die verkauften Swaps gar nicht zu den Zielen der Kunden. Auch deshalb können solche Geschäfte rückabgewickelt werden.

 

Urteile gibt es heute von den verschiedenen Landgerichten bis hin zum Bundesgerichtshof zu Gunsten der Kunden. Eine Überprüfung der Swapverträge durch einen Swapexperten lohnt sich auf jeden Fall.

 

Rechtsanwalt Leipold ist seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von gescheiterten Swapgeschäften spezialisiert und hat sowohl Privat-, als auch Geschäftskunden und Kommunen erfolgreich vertreten.

 

Gerne können betroffene Kunden eine kostenlose Ersteinschätzung in der Kanzlei erhalten.