HAMBURGER SPARKASSE – SWAPGESCHÄDIGTE WERDEN IMMER MEHR

Haspa
21.06.2018130 Mal gelesen
Jede Woche kommen neue geschädigte Swapkunden hinzu und melden sich in der Leipold Rechtsanwaltskanzlei. Die Schäden der einzelnen Mandanten sind fast immer hoch sechsstellig. Teilweise bis in die Million hinein.

Jede Woche kommen neue geschädigte Swapkunden hinzu und melden sich in der Leipold Rechtsanwaltskanzlei. Die Schäden der einzelnen Mandanten sind fast immer hoch sechsstellig. Teilweise bis in die Million hinein.

Auffallend bei der Hamburger Sparkasse (Haspa) sind die exorbitant langen Laufzeiten der Swaps. Bisher liegen Fälle in der Kanzlei vor, bei denen die Swaps 30 Jahre Laufzeit haben. Gerade vor dem Hintergrund, dass der Gesetzgeber eine Zinsbindung von 10 Jahren gesetzlich als Höchsgrenze festgelegt hat bei Verbraucherdarlehen, zeigt das wirklich Interesse der Hamburger Sparkasse.

 

Durch den Verkauf von Swaps wurde in vielen Fällen genau diese gesetzliche Schranke umgangen. Dabei liegt es auf der Hand, wenn die Hamburger Sparkasse im Jahr 2011 einen Zinsswap mit 4,3 % abschließt, wer bei einer Laufzeit von 30 Jahren der Gewinner ist.

 

So haben bisher alle Kunden der Hamburger Sparkasse bereits nach wenigen Jahren einen derart hohen Schaden, dass sich die dabei oft zu Grunde liegende Finanzierung meistens um 100 % verteuert hat. Der Schaden aus dem Swap übersteigt dabei meistens einen möglichen Veräußerungsgewinn der Immobilie.

 

Die Gerichte haben daher diesen Geschäften bereits seit langer Zeit einen Riegel vorgeschoben. Bereits seit 2011 gibt es die ersten Urteile gegen die Deutsche Bank und andere Banken und Sparkassen in ganz Deutschland. Die Aufklärungshürde bei diesen Wettgeschäften ist dabei extrem hoch und von den Banken eigentlich nicht erfüllbar.

 

Betroffenen Bankkunden der Hamburger Sparkasse und allen anderen Banken ist daher nur zu empfehlen, ihre Unterlagen überprüfen zu lassen. In fast allen Fällen gibt es eine Möglichkeit aus diesen Geschäften auszusteigen und den Schaden zurück zu bekommen. Der Swapskandal der sich derzeit bei der Hamburger Sparkasse andeutet, ist laut Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold vergleichbar mit dem der UniCredit aus München. Diese hat bereits seit fast 11 Jahren die Gerichte in München und bis zum Bundesgerichtshof in Karlsruhe beschäftigt. Viele Anleger die Rechtsanwalt Leipold in diesen Verfahren vertreten hat, haben bereits ihren Schaden ersetzt bekommen.