HypoVereinsbank – Swapgeschäfte halten nicht vor dem Bundesgerichtshof

16.07.2017109 Mal gelesen
Erneut wurde ein Swapgeschäft der HypoVereinsbank durch eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 07.02.2017 Az.: XI ZR 379/14 zum Nachteil der Bank entschieden.

Erneut wurde ein Swapgeschäft der HypoVereinsbank durch eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 07.02.2017 Az.: XI ZR 379/14 zum Nachteil der Bank entschieden.

Somit wurden in den vergangen 12 Monaten 5 Mal Entscheidungen zu Lasten der UniCredit HypoVereinbank durch den Bundesgerichtshof gefällt.

Immer wieder scheitert die Bank an der mangelnden Aufklärung über den anfänglich negativen Barwert.
Der Bundesgerichtshof bleibt in seiner Haltung standhaft, dass sowohl dem Grunde, als auch der Höhe nach darüber aufgeklärt werden musste.

Dies hat die UniCredit HypoVereinsbank unstreitig nicht getan.

Im Ergebnis können daher Swapgeschäfte rückabgewickelt werden und die betroffenen Kunden erhalten ihre bisherigen Zahlungen bei einem Obsiegen zurück und die laufenden Geschäfte müssten ohne Kosten für den Kunden aufgelöst werden.

Dieses Jahr können noch alle Geschäfte aus dem Jahr 2007 rückabgewickelt werden. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von gescheiterten Swapgeschäften spezialisiert. Die HypoVereinsbank hat diese Geschäfte bundesweit verkauft. Betroffenen Bankkunden wird empfohlen ihre Unterlagen von spezialisierten Rechtsanwälten überprüfen zu lassen.