BGH schützt Anleger

29.03.20061793 Mal gelesen

Bankrechtssenat des BGH folgt nun auch verbraucherfreundlichen Linie des EUGH

In einem kürzlich veröffentlichten Urteil rückt der Bankrechtssenat von seiner Rechtssprechung ab. dass ein Kunde sich nur dann auf sein Rücktrittsrecht bei Haustürgeschäften berufen könne, wenn die kreditgebende Bank vom Hausbesuch des Anlagevermittlers gewusst habe. Diese Ansict hatte der EUGH im Herbst 2005 verworfen (Az.: C-229/04 - "Crailsheimer Volksbank"). Darauf reagierte zunächst der für Gesellschaftsrecht zuständige zweite Zivilsenat des BGH, welcher ohnehin als anlegerfreundlich gilt (Az.: II ZR 327/04). Dem folgt nun auch der 11. Senat in seinem Urteil mit dem Az.: XI ZR 255/04.