5400 Euro Geldstrafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis

5400 Euro Geldstrafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis
23.02.2014345 Mal gelesen
90 Tagessatze waren das Ergenis nach der Verhandlung vor dem Strafgericht. Was ist wegen des neuen Punkterechts ab 1.5.2014 zu beachten? Taktische Prüfung durch Anwalt ist anzuraten! Es muss festgestellt werden, ob altes oder neues Recht besser ist!

5400 Euro Geldstrafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis Der selbstständige Kaufmann fiel zum vierten Mal ohne Führerschein am Steuer einer Polizeikontrolle auf. 

Am Morgen des 21. Juni 2013, kurz vor acht Uhr, steuerte der selbstständige Kaufmann (65) seinen Firmenwagen. Tatsächlich war der 65-Jährige dazu gar nicht berechtigt, weil er erst drei Monate zuvor wegen vorsätzlicher Trunkenheit am Steuer und Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Bewährungsstrafe von drei Monaten verurteilt worden war. Außerdem hatte der Richter damals eine erneute Sperre der Fahrerlaubnis bis zum 4.Oktober 2014 angeordnet.

"Sie sind also wieder einmal ohne Führerschein gefahren, warum das denn ?", staunte der Richter.

"Ja, ich hatte es eilig", erklärte der Angeklagte sichtlich verlegen.

"Taxis sind auch schnell", reagierte der Richter entgeistert.

Er habe nicht darüber nachtgedacht, beteuerte der Firmeninhaber. Eine Angestellte übernehme jetzt die Fahrerrolle.

Wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis soll der Kaufmann eine Geldstrafe von 5400 Euro zahlen, so der Antrag des Staatsanwalts. Dabei berückichtigte der Anklagevertreter das Geständnis des Angeklagten, aber auch die drei Vorstrafen, die sich der 65-Jährige in der Vergangenheit wegen vorsätzlicher Trunkenheit am Steuer eingehandelt hatte.

Der Angeklagte mit der Geldstrafe davon, er muss 5400 Euro (90 Tagessätze zu je 60 Euro) zahlen. Das Straßenverkehrsamt darf ihm in den nächsten zwölf Monaten keine Fahrerlaubnis ausstellen. Der Angeklagte akzeptierte das Urteil sofort.

Quelle: RP

Wenn Sie Probleme mit der Fahrerlaubnis haben wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht oder Trunkenheit sollten sich sich anwaltlich beraten lassen. Eine taktische Prüfung ist wegen des neuen Punkterechts ab dem 1.5.2014 notwendig.