Selbstanzeige in Sachen Schweiz und die Berechnung der 10 Jahres Frist

01.03.20101616 Mal gelesen
Oder 10 Jahre sind nicht gleich 10 Jahre!

 Die häufigste Frage in Sachen Selbstanzeige die sich derzeit den meiste Betroffenen stellt, ist das Problem der Berechnung der Fristen. Dabei muss sorgfältig berücksichtigt werden, ob es sich um eine leichtfertige Steuerverkürzung oder eine Steuerhinterziehung handelt. Im ersteren Fall ist die Frist 5 Jahre im Bereich der Steuerhinterziehung 10 Jahre.

Die Frist beginnt dabei mit der Zustellung des ersten Steuerbescheids nach Abgabe einer falschen Steuererklärung. D.h. wenn man für das Jahr 1998 die Steuererklärung Ende 1999 abgegeben hat und der erste Steuerbescheid im März 2000 zugeht beginnt die Frist für 1998 erst 2000 zu laufen. Änderungen des Ursprungbescheids sind nicht fristrelevant.

Bei betroffenen Personen die Gelder im Ausland über mehrere Generationen haben, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass im Falle des Todes der ersten Generation mit dem Todestag automatisch Erbschaftssteuer anfällt. Hat man dies nicht erklärt, beginnt ab diesem Zeitpunkt eine neue Frist für die Erben zu laufen. Zu berücksichtigen sind Freibeträge und das in einem solchen Fall nicht nur die Zinserträge steuerrelevant sind, sondern das gesamte Kapital.

Personen die eine Selbstanzeige beabsichtigen wird daher empfohlen, sich zuvor von spezialisierten Rechtsanwälten beraten und die Selbstanzeige durch einen Rechtsanwalt erstellen zu lassen:

Rechtsanwälte Leipold & Coll. in München oder Frankfurt a.M.
Rechtsanwalt Michael A. Leipold
Max-Joseph-Str. 7 A An der Welle 4
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