Vermögen in der Schweiz, Österreich etc. - was kann man vor der "Hexenjagd"machen?

10.06.2013306 Mal gelesen
Die Presse ist laut Monaten voll von Horrormeldungen für Kunden ausländischer Banken in den sogenannten Steuerparadiesen. In der Schweiz hat jüngst eine Gemeinde die Namen von Steuerflüchtigen veröffentlicht. Viele Kunden fragen sich nun wie man aus diesem Dilemma ohne großen Schaden herauskommt?

Steuerflucht im Jahr 2013 ist praktisch unmöglich und aufgrund der guten Informationen der Finanzbehörden keinesfalls zu empfehlen. Auch das vorhandene Geld in Schließfächer zu legen ist nicht zu empfehlen, weil es hier zu vielerlei Schwierigkeiten kommen kann.

"Der vernünftigste Weg ist das Geld jetzt kurzfristig offenzulegen." so Rechtsanwalt Leipold, der bereits zahlreichen Steuerflüchtigen bei der Rückkehr in die Legalität geholfen hat."Egal ob das Geld in Stiftungen oder auf Privatkonten liegt. Meistens sind die Nachzahlungen gar nicht so hoch wie vermutet, weil der Ursprungsbetrag meistens aufgrund der Verjährung schon außerhalb einer Nachversteuerung liegt. Meistens geht es nur noch um die Versteuerung der Erträge der vergangenen 10 Jahre." so Leipold weiter.

In Österreich und der Schweiz ist eine klare Tendenz bei den Banken zu erkennen, dass die früheren Kunden aus Deutschland nicht mehr erwünscht sind, falls sie ihr Vermögen nicht offenlegen. Das jüngste Beispiel in der Schweiz ist dabei bezeichnend für die jetzige Zeit.

Rechtsanwalt Michael A. Leipold von der Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbh mit Sitz in München, Frankfurt, Hamburg, Kirchberg (Tirol) und Zürich hat sich darauf spezialisiert betroffenen Kunden zurück in die Steuerehrlichkeit zu verhelfen. Betroffenen Kunden kann nur empfohlen werden die Offenlegung zu beginnen, so lange dies in Deutschland noch straffrei möglich ist. Die Bundesregierung wird durch den weiteren Ankauf von Steuer CDs und Fällen wie von Herrn Höneß den Druck auf Steuersünder jedenfalls weiter erhöhen.