BFH: Rückwirkende Anwendung des § 11 Abs. 2 Satz 3 EStG bei im Voraus geleisteten Erbbauzinsen verfassungswidrig

21.01.2011899 Mal gelesen

Der Bundesfinanzhof hält die rückwirkende Einführung einer Regelung über die Aufteilung von in einem Einmalbetrag geleisteten Erbbauzinsen auf die Laufzeit des Erbbaurechts für verfassungswidrig. Sie verstoße gegen den Grundsatz des Vertrauensschutzes. Die Münchener Richter haben deshalb mit Beschluss vom 07.12.2010 das Bundesverfassungsgericht angerufen (Az.: IX R 70/07)