"Kick-Back" Urteil gilt nicht nur für Banken, sondern auch für alle anderen Anlageberater

16.03.2010978 Mal gelesen
OLG Stuttgart und LG München übertragen aktuelle "Kick-Back" Rechtsprechung auf freie Berater

 Das OLG Stuttgart und das LG München haben Anlegern Schadensersatz zugesprochen, weil freie Berater ihre Kunden nicht über "Kick-Backs" (Provisionen) bei Abschluss einer Geldanlage informierten. Das besondere an beiden Entscheidungen ist die Tatsache, dass der BGH diese Rechtsprechung bisher nur auf Banken angewendet hat. Besonders positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass Anleger mit diesen Urteilen auch Fälle aus den 1990er-Jahren aufgreifen können.

Anleger geschlossener Fonds haben damit einen neuen Ansatzpunkt, um die Rückabwicklung solcher Anlagen durchzusetzen. Interessant dürfte dies insbesondere deswegen sein, da aufgrund der gängigen Praxis nur wenige Anlageberater bis in das Jahr 2008 über erhaltene Provisionen informiert haben.

Betroffenen Anlegern wird daher dringend geraten Ihre Ansprüche von einem spezialisierten Rechtsanwalt überprüfen zu lassen.

 

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