Weitere deutsche Bank zu Schadensersatz wegen Lehman Brother Zertifikaten verurteilt

09.05.2009914 Mal gelesen

Die Frankfurter Sparkasse (Fraspa) hat erstmals einen Prozess gegen einen Lehman-Geschädigten verloren und ist somit die dritte Bank die ihren geprellten Kunden Schadensersatz leisten muss . Das Landgericht Frankfurt habe einem Kunden der Direktbanktochter «1822direkt» wegen eines Beratungsfehlers vollen Ersatz eines Verlustes in Höhe von 50.000 Euro zugesprochen. Der Mann hatte über die Sparkasse Zertifikate der mittlerweile insolventen US-Investmentbank gekauft, allerdings schon vor der Lehman-Pleite gegen die Sparkasse geklagt.
Bereits die Dresdner Bank wurde wegen Falschberatung in Sachen Lehman Brother vom LG Hamburg und die Citi Bank vom LG Leipzig zu Schadensersatz im Frühjahr 2009 verurteilt.
Da alle Fälle im Zusammenhang mit Ansprüchen aus Falschberatung sehr speziell sind, wird betroffenen Anlegern empfohlen Ihren individuellen Sachverhalt von spezialisierten Rechtsanwälten überprüfen zu lassen. Nicht in allen Fällen macht eine Klage wirklich Sinn. Es müssen bestimmte Beratungsfehler durch die Bank nachzuweisen sein. Aus diesem Grund werden auch viele Standardargumente von den Banken bereits im Vorfeld außergerichtlich abgewiesen. Nur eine genaue Aufarbeitung des jeweiligen Sachverhalts und ein individuell auf den Einzelfall abgestelltes Anspruchsschreiben mit anschließender Klage sind daher erfolgsversprechend.

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