Leipold & Coll. erstreitet Schadensersatz wegen der Vermittlung einer Anlage in die ALAG Auto Mobil AG & Co.

10.03.2009752 Mal gelesen

 Bereits im Januar 2008 hat die Rechtsanwaltskanzlei Leipold & Coll. vor dem LG Landshut Schadensersatz für einen geschädigten Anleger der ALAG Auto Mobil AG & Co. erstritten. Im Rahmen dieses Verfahrens machte der geschädigte Anleger Ansprüche wegen Falschberatung geltend. Hintergrund war die Tatsache, dass der Anleger nicht über die möglichen Risiken aufgeklärt worden ist. Es wurde weder ausreichend dargestellt, dass es sich bei der Anlage um eine unternehmerische Beteiligung in Form einer atypische Beteiligung handelt, noch wurde auf das mögliche Totalverlustrisiko hingewiesen. Auch blieb die mangelnde Veräußerbarkeit dieser Anlage verschwiegen.

Der Anleger selbst wollte eine sicher Anlage zur Altersvorsorge. Im Ergebnis musste der Anlageberater 100 % der Anlagesumme zzgl. entgangenen Gewinn zurück bezahlen und erhielt laut Urteil im Gegenzug die Anlage.

Interessant für geschädigte Anleger könnte auch das kürzlich bestätigte "Kick-Back" Urteil in Verbindung mit der Vermittlung einer Anlage in die ALAG sein. Darin entschied der BGH, dass auch bei der Vermittlung von geschlossen Fonds gezahlte Provisionen an den Anlageberater offengelegt werden müssen. Erfolgt dies nicht, liegt ein Beratungsfehler vor und in Folge entsteht eine Schadensersatzpflicht. Dieses Urteil dürfte bei dieser Anlage zumindest analog anwendbar sein.

 

Anlegern der ALAG Auto Mobil AG & Co. sollten daher Ihre Beteiligungsunterlagen auf mögliche Beratungsfehler überprüfen lassen. Für den Fall das ein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist besteht im Anschluss daran die Möglichkeit seine Ansprüche gegenüber der Gesellschaft oder  dem Anlageberater  geltend zu machen.

Für Fragen zum Thema wenden Sie sich bitte an die
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Rechtsanwalt Michael A. Leipold
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