Dresdner Bank muss Anlegern Schadensersatz wegen Vermittlung eines "Alpha-Zertifikats" bezahlen

03.02.2009842 Mal gelesen

Die Dresdner Bank muss nach einem Urteil des Landgerichts Hamburg einem Privatkunden mehr als 12.000 Euro Schdensersatz zahlen. Die Bank hatte dem Anleger im Jahr 2007 ein eigenes "Alpha-Zertifikat" verkauft, das nach Einschätzung des Landgerichts Hamburg ein "reines Spekulationspapier mit Wettcharakter" war. Im Ergebnis entsprach das verkaufte Zertifikat nicht dem Anlegerprofil des Klägers. Das Urteil ist bisher noch nicht rechtskräftig.

Anleger mit solchen verlustbringenden Zertifikaten im Depot wird daher empfohlen zu überprüfen, mit welchen Informationen Ihnen dieses Produkt empfohlen worden ist und ob es zum persönlichen Risikoprofil des jeweiligen Anlegers passt. Sollte dies nicht der Fall sein, empfiehlt es sich einen Rechtsanwalt einzuschalten und den Anspruch überprüfen zu lassen bzw. die jeweiligen Ansprüche außergerichtlich geltend zu machen.