Tarquinia Beteiligungen AG zur Zahlung verurteilt

18.11.2008707 Mal gelesen

CLLB Rechtsanwälte erstreiten Urteil vor dem Landgericht Düsseldorf

München 18.11.2008 – Mit Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 18.11.2008 erstritt der von der Kanzlei CLLB-Rechtsanwälte vertretene Anleger gegenüber der Tarquinia Beteiligungen AG (im Folgenden: Tarquinia) die Rückzahlung seines investierten Kapitals in Höhe von € 13.000,00.
 
Die Tarquinia bot im Jahr 2007 nicht börsennotierte Aktien zur Zeichnung an. Nach eigenen Angaben hat die Tarquinia insgesamt ein Kapital von € 6.211.415,40 akquiriert. Das eingesammelte Kapital sollte in junge Unternehmen, wie die Mega Nano GmbH, die Urbania Holding AG und die Nonntech AG etc., investiert werden, die wiederum die Rendite für die Tarquinia und deren Anleger erwirtschaften sollten. Substantielle Erfolge konnte die Taquinia bisher keine vorweisen.
 
So konnten den Anlegern noch nicht einmal die von ihnen gezeichneten Aktien der 1. Emission 2007 zugesandt werden, da die erforderliche Kapitalerhöhung nicht in das Handelsregister eingetragen wurde. Es soll einen neuen Versuch zur Kapitalerhöhung geben. Darauf müssen sich die Zeichner jedoch nicht einlassen.
 
Auch gibt es Gerüchte über eine Übernahme der Tarquinia durch eine Schweizer Firma, der CRC Beteiligungen AG. Die CRC Beteiligungen AG nimmt derzeit teilweise Kontakt mit Tarquinia-Zeichnern auf und bietet einen Umtausch ihrer „Aktien“ eins zu drei für CRC Aktien an. Auf Nachfrage der CLLB-Rechtsanwälte konnte oder wollte die CRC Beteiligungen AG keine detaillierten Informationen über deren Geschäftstätigkeit übermitteln. Dem Angebot der CRC Beteiligungen AG sollten die Tarquinia-Zeichner daher zumindest kritisch gegenüber stehen und im Zweifel rechtlichen Rat einholen.
 
Vor diesem Hintergrund rät Rechtsanwalt Thomas Sittner, LL.M., von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte, den Anlegern der Tarquinia, ihre Rechte gegenüber der Tarquinia prüfen zu lassen.