Depressive Störung: Gansel Rechtsanwälte setzt in einem weiteren Fall volle Berufsunfähigkeitsrente durch!

07.08.2012621 Mal gelesen
Berlin, den 7. August 2012. In einem Prozess vor dem LG Arnsberg setzten wir für unsere Mandantin die Zahlung der vertraglich vereinbarten BU-Rente durch. Das Gericht stellte fest, dass der Rücktritt des Versicherers vom Vertrag wegen angeblicher vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzung zu Unrecht erfolgte.

Der Fall
Unsere Mandantin unterhält bei ihrem Versicherer eine Lebensversicherung mit einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung. Im September 2004 erkrankte sie erstmals an einer depressiven Störung. Trotz pharmakologischer und psychotherapeutischer Behandlung konnte sie nicht geheilt werden, sodass unsere Mandantin schließlich im Juli 2007 berufsunfähig wurde. Anfang März 2008 wurde sie in den Ruhestand versetzt und beantragte bei ihrem Versicherer die Zahlung der vereinbarten Berufsunfähigkeitsrente.
Der Versicherer lehnte jegliche Leistungen ab und erklärte den Rücktritt vom Vertrag, weil unsere Mandantin bei Abschluss der Versicherung die Gesundheitsfragen unvollständig beantwortet habe. So seien u. a. Infekte der oberen Atemwege sowie Entzündungen der Magenschleimhaut und ein Schulter-Arm-Syndrom nicht angegeben worden. Daraufhin klagten wir im Auftrag unserer Mandantin, die alle Angaben bei Antragstellung vollständig und wahrheitsgetreu gegenüber dem Versicherungsvertreter gemacht hatte.

Die Entscheidung
Das Gericht entschied nach der Beweisaufnahme zu Gunsten unserer Mandantin. Zunächst ergab die Zeugenvernehmung des Vertreters, dass dieser unzutreffend über den Umfang der Anzeigepflichten beraten hatte. Damit lag ein Rücktrittsgrund nicht vor. Das dann eingeholte Gutachten bestätigte die Berufsunfähigkeit unserer Mandantin. Der Versicherer wurde deshalb verurteilt, die vereinbarte Rente zu zahlen, so lange die Berufsunfähigkeit fortbesteht. Die Kosten des Rechtsstreits muss der Versicherer zahlen. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

Ersteinschätzung kostenlos! Bundesweit!
Sollten Sie ein Versicherungsproblem haben, gibt Ihnen unsere Fachanwältin für Versicherungsrecht, Frau Rechtsanwältin Jana Meister, eine kostenlose Ersteinschätzung Ihrer Ansprüche und Erfolgsaussichten. So erfahren Sie, ob die Einschaltung eines Anwalts für Sie Sinn macht.
Fordern Sie dafür unseren Kurzfragebogen an. Gern können Sie auch gleich mit Frau Meister am Telefon über Ihr Problem sprechen.

Service für Rechtschutzversicherte
Für Rechtschutzversicherte übernehmen wir kostenlos die Deckungsanfrage.

Ansprechpartner:
Jana Meister
Fachanwältin für Versicherungsrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: [email protected]

Wir senden Ihnen den Fragebogen kostenlos und unverbindlich!

Schicken Sie uns den Fragebogen per E-Mail, Fax oder Post ausgefüllt zurück, dann prüfen wir Ihre Ansprüche und unterrichten Sie über die Erfolgsaussichten und die Kosten eines Rechtsstreites.