Videosprechstunde mit Ihrem Arzt

18.05.201762 Mal gelesen
Ab sofort – wenn Ihr Arzt mitmacht! Es gibt eine Reihe von (Dauer-)Erkrankungen, die durchaus auch „aus der Ferne“ diagnostiziert und therapiert werden können, wenn die Erkrankung überschaubar, die Zeit knapp oder die Entfernung groß ist. Daher ist ab sofort die Videosprechstunde für den Arzt...

Ab sofort - wenn Ihr Arzt mitmacht!

Es gibt eine Reihe von (Dauer-)Erkrankungen, die durchaus auch "aus der Ferne" diagnostiziert und therapiert werden können, wenn die Erkrankung überschaubar, die Zeit knapp oder die Entfernung groß ist. Daher ist ab sofort die Videosprechstunde für den Arzt zugelassen und abzurechnen über die gesetzlichen Krankenkassen.

Die Digitalisierung erreicht auch den medizinischen Bereich. Schneller als erwartet haben sich die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung darüber verständigt, nun auch Beratungsgespräche zwischen Arzt und Patient per Video zu gestatten. Die Vergütung wurde geregelt und in den einheitlichen Bewertungsmaßstab aufgenommen.

Natürlich eignet sich dieses Verfahren nur für bestimmte Facharztgruppen und spezielle Indikationen. Beides wurde ebenso geregelt wie die technischen Voraussetzungen. Wenn es also darum geht, einen Heilungsverlauf visuell zu kontrollieren, ist es nun möglich, dies via Videosprechstunde zu erledigen.

Zu den Indikationen gehören beispielsweise visuelle Verlaufskontrolle von Operationswunden und akuten Wunden, Bewegungseinschränkungen, Kontrolle von Dermatosen, Beurteilung der Stimme sowie die jeweils zugehörige Beratung.

Folgende Facharztgruppen eignen sich unter Berücksichtigung der Vorgaben für den Einsatz der Videosprechstunde: Hausärzte, Kinder- und Jugendärzte, Hautärzte, Augenärzte, Chirurgen und Orthopäden. Sprechen Sie mit dem Arzt Ihres Vertrauens über diese Option.

Dringend abzuraten ist davon jedoch in akuten Fällen, in denen die schnelle Video-Kontaktaufnahme nicht sichergestellt ist. Dies gilt auch und besonders für alle Notfälle.