OSPA verklagt BEMA-Anleger

05.10.20101300 Mal gelesen
Die Kanzlei Gansel Rechtsanwälte betreut Verfahren von Kapitalanlegern, die sich als atypisch stille Gesellschafter an der BEMA Investitions- und Beteiligungsgesellschaft mbH (BEMA), vormals CURA Investitions- und Beteiligungsgesellschaft mbH (CURA), beteiligt haben. Die CURA erwarb und verwaltet – jetzt als BEMA – eine Immobilienanlage in Mahlow bei Berlin. Der Erwerb der BEMA-Beteiligungen wurde in der Regel über Darlehen der OstseeSparkasse Rostock (OSPA) finanziert.

Der Fall
In einem aktuellen Fall, in dem wir einen von der OSPA verklagten Anleger vor dem Landgericht Essen vertreten, geht es um eine offene Darlehensschuld in Höhe von knapp 100.000 €. Unser Mandant, der sich 1999 kreditfinanziert durch die OSPA in Höhe von nominal 150.000 DM als atypisch stiller Gesellschafter an der seinerzeitigen CURA, heute BEMA, beteiligt hat, stellte vor einiger Zeit die Zahlungen an die OSPA ein.

Der Grund dafür waren Informationen der BEMA, dass die BEMA - anders als im Prospekt dargelegt - doch nicht in EURO-STOXX 50-Aktien investiert hatte und dies auch nicht mehr erfolgen sollte. Laut Prospekt aber sollten die kalkulierten Gewinne aus Aktienerwerben einen Großteil des Firmenvermögens der BEMA ausmachen, wenn die Laufzeit der Beteiligung beendet ist. Hinzu kamen negative Berichte der BEMA über hohe Leerstandsquoten bei der Vermietung von Wohnungen, die zum Anlagevermögen gehören. Unser Mandant hatte Sorge, weiter einen Kredit zu bedienen, ohne einen entsprechenden Gegenwert aus seiner BEMA-Beteiligung zu haben.

Nachdem die OSPA unseren Mandanten nun auf Zahlung der offenen Darlehensschuld verklagt hat, haben wir Klageabweisung beantragt und zugleich Widerklage mit dem Antrag auf Rückzahlung des unserem Mandanten durch die Kreditfinanzierung entstandenen Schadens gegen Übertragung der BEMA-Beteiligung an die OSPA erhoben. Wir sind der Auffassung, dass unser Mandant bei dem Erwerb der von der OSPA finanzierten Beteiligung falsch beraten wurde.

 

Unser Angebot: Kostenlose Ersteinschätzung!
Sollten auch Sie - durch die OSPA finanziert - als atypisch stiller Gesellschafter an der BEMA beteiligt sein, geben wir Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung Ihrer Ansprüche und Erfolgsaussichten. Außerdem sagen wir Ihnen, welche Kosten bei einer außergerichtlichen oder gerichtlichen Auseinandersetzung auf Sie zukommen. Dafür können Sie unverbindlich unseren Fragebogen anfordern.

Für Rechtsschutzversicherte übernehmen wir die Deckungsanfrage.

Gern können Sie auch vorab mit unserem Spezialisten für CURA-/BEMA-Anleger, Herrn Rechtsanwalt Marko Martschewski, am Telefon über Ihr Problem sprechen.

 

Unsere Referenz
Wir sind eine der von der "Wirtschaftswoche" im Jahre 2009 ausgewiesenen "Top-Anlegerschutzkanzleien". Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht vertreten bundesweit geschädigte Kapitalanleger.

 

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