Zum Hauskauf überredet? Wir übernehmen für Sie die Rückabwicklung der Verträge!

02.03.20091846 Mal gelesen

Die Konkurrenz im Massivhausbau ist mittlerweile so groß, dass nicht nur innovativ gebaut werden muss, um Erfolg zu haben, sondern auch das Marketing der Firmen auf der Suche nach baufreudigen Kunden stetig neue Wege sucht. Manche Firmen kommen dabei aber vom ?rechten Wege? ab wie folgende Beispiele zeigen.

 
Werbung mit Geschenken
Werbeanzeigen mit schönen Bildern und bezahlbar erscheinenden Häusern füllen schon lange die Immobilienbeilagen der Zeitungen. Nach dem Wegfall der staatlichen Eigenheimzulage locken einige Massivhaus-Firmen mit einer vergleichbaren Zulage ihres Unternehmens. Auch das Angebot, Werbung für die Baufirma mit einem Werbegalgen im Garten oder mit einem Aufkleber am Auto zu machen und dafür einen nicht unerheblichen Betrag in Aussicht zu stellen, macht zunehmend die Runde. Den Vogel schoss aber eine Firma ab, die mit folgender Zeitungsanzeige in einer Berliner Zeitung warb: ?Schenk Deiner Frau ein Grundstück zu Weihnachten für 5.000 Euro.?
 
Vorteilsclubmitgliedschaft
Doch damit nicht genug der guten Gaben. Mittlerweile wird sogar mit dem Privileg einer so genannten Vorteilsclubmitgliedschaft bei Massivhaus-Unternehmen geworben. Mit dieser Mitgliedschaft verbinden sich monatliche Zahlungen an die Kunden, gestaffelt danach, wie kräftig sie die Werbetrommel für die Baufirma rühren. Soweit, so gut. Doch wenn dieser meist unverbindliche und unkalkulierbare monatliche Zuschuss in die Wirtschaftlichkeitsberechnung des Bauvorhabens einfließt und diese schönrechnet, dann wird dieser vermeintliche Vorteil unter Umständen später zur bösen Falle für die Bauherren.
 
Vertragsunterzeichnungen im Schnelldurchlauf
Firmen, die so viel Gutes anbieten, können natürlich auch darauf verweisen, dass die Kunden bei ihnen Schlange stehen und Eile bei der Vertragsunterzeichnung geboten sei. ?Sonst kauft ein anderer, weil so viele warten.? Und so kommt es, dass viele Bauherren den 
Maklervertrag, den Grundstückskaufvertrag, den Bauwerkvertrag und den Darlehensvertrag innerhalb kürzester Zeit unterschreiben. Wir kennen Verträge, in denen weder ein Haustyp, eine Bauleistungsbeschreibung noch ein Preis vermerkt war. Hier kam es dem Bauunternehmen allein auf die vertragliche Bindung des geworbenen Kunden an. Und selbst der Notartermin wird oft ganz kurzfristig wahrgenommen und erschöpft sich dann nicht selten lediglich im Verlesen der Urkunde. Besprechung und Fragen sind trotz häufiger Unklarheiten auf Seiten der neuen Eigentümer die Ausnahme. Viele gehen ganz selbstverständlich davon aus, dass alles seine Richtigkeit habe, das Notarschild mit dem Berliner Wappen am Eingang der Kanzlei zeige doch, dass der Notar ein öffentliches Amt bekleide.
 
Böses Erwachen
Sind dann alle Verträge unter Dach und Fach, folgt häufig ein böses Erwachen. Versprechungen wurden nicht schriftlich fixiert, die Aktionen sind dann ?ausgelaufen? und die Kosten auf einmal deutlich höher als in der schönen Musterkalkulation vermerkt.
Nicht immer handelt es sich in solchen Fällen um arglistige Täuschung. Fehlerhafte bzw. völlig unzureichende Beratung ist dagegen fast immer anzunehmen.
Betrügerisch seitens der Unternehmen ist hingegen die Zahlung einer (Eigenheim)Zulage, die nach Vertragsabschluss sofort an das Unternehmen zurück überwiesen werden muss, weil sie nur dazu dient, gegenüber der finanzierenden Banken ein (höheres) Eigenkapital ausweisen zu können und damit einen Kredit zu erhalten.
Letztlich nutzen bestimmte Massivhaus-Firmen und speziell ihre Vertriebsmitarbeiter die Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit ihrer Kunden und deren ausgeprägten Wunsch nach einem Eigenheim gnadenlos aus, um am Ende zumindest die Provision zu kassieren. Für die Getäuschten und Betrogenen heißt es dann bestenfalls ?außer Spesen nichts gewesen?. Schlimmstenfalls droht ihnen aber sogar die Privatinsolvenz. Ist eine solche Situation eingetreten, hilft kein Zögern und Zaudern. Bevor der Schaden größer wird, sollte ein schnelles und möglichst glimpfliches Ende anvisiert werden.
 
Unser Angebot
Wir beraten und vertreten seit Jahren Hauskäufer, die vollmundigen und falschen Versprechungen der Werbung erlegen sind und dadurch in eine schier ausweglose Situation gerieten. Wir wissen, wie die Verträge widerrufen und rückabgewickelt werden können und konnten daher fast immer helfen.
Damit Sie sich nicht in einen aussichtslosen Rechtsstreit begeben, prüfen wir vorab für 50 Euro sowohl Ihre Ansprüche als auch Ihre Erfolgsaussichten und sagen Ihnen, welche Kosten bei einer Auseinandersetzung auf Sie zukommen.