Lebensversicherungen der Zürich Deutscher Herold – vielen Verträgen kann noch heute widersprochen werden!

Lebensversicherungen der Zürich Deutscher Herold  – vielen Verträgen kann noch heute widersprochen werden!
08.09.2016283 Mal gelesen
Ihre Lebensversicherung muss nicht zum Verlustgeschäft werden.

Versicherer wie die Zürich Deutscher Herold versprachen Verbrauchern hohe Renditen aus ihren Lebensversicherungsverträgen – diese blieben jedoch wegen niedriger Zinsen und Einbrüchen am Finanzmarkt regelmäßig aus. Die vom Verbraucher zu zahlenden Beiträge blieben indes auch bei schlechter Entwicklung der Versicherung gleich. Eine Kündigung des Vertrags ist indes keine finanziell sinnvolle Option, da die durch den Versicherer rückzuzahlende Summe (sog. Rückkaufswert) zu gering ist.

Attraktiver Ausstieg durch fortbestehendes Widerspruchsrecht möglich

Zwischen 1994 und 2007 wurden Versicherungsverträge nach dem sogenannten Policenmodell geschlossen. Darlehensnehmer erhalten nach diesem Modell viele wichtige Unterlagen und Vertragsinformationen erst nach Unterzeichnung des Vertrags. Den Versicherern unterliefen bei der Erstellung der Widerspruchsbelehrungen jedoch reihenweise Fehler. Deren Vorliegen kann im Einzelfall zu einem Fortbestand des Widerspruchsrechts führen.

So eröffnet sich Versicherungsnehmern unverhofft die Möglichkeit, aus unattraktiven Alt-Verträgen auszusteigen. Hier lässt sich bares Geld sparen.

Denn im Falle einer fehlerhaften Belehrung beginnt die Frist zum Widerspruch nicht zu laufen. Damit entsteht ein sogenanntes „ewiges“ Widerspruchsrecht. Als Folge eines Widerspruch kann sich der Kunde fast alle getätigten Zahlungen rückerstatten lassen. Lediglich einen Risikoanteil und Verwaltungsgebühren darf der Versicherer einbehalten. Damit eröffnet sich eine unverhoffte Möglichkeit, die lästigen Verträge doch noch loszuwerden und das investierte Geld ohne Verluste zurückzuerhalten.

Fehlerhafte Verträge auch bei der Zürich Deutscher Herold

Auch die Zürich Deutscher Herold hat jahrelang fehlerhafte Widerspruchsbelehrungen ausgegeben. Versicherungsnehmer sollten ihre Verträge auf die im Folgenden dargestellten Fehler überprüfen. Bei vorliegen entsprechender Fehler liegen erste Anhaltspunkte für den Fortbestand des Widerspruchsrechts vor.

Verwirrender Hinweis zur Fristwahrung in Belehrungen der Zürich Deutscher Herold

In den Belehrungen des Versicherers heißt es: „Wenn Sie die Unterlagen nicht vollständig erhalten haben oder die Belehrung über das Widerspruchsrecht nicht erfolgte, erlischt abweichend von Satz 2 Ihr Recht zum Widerspruch spätestens ein Jahr nach Zahlung des ersten Beitrages. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerspruchs.“

Durch die Anordnung der beiden Sätze muss hier für den Versicherungsnehmer der Eindruck entstehen, dass die Absendung des Widerspruchs nur zur Fristwahrung gilt, wenn er die Unterlagen nicht vollständig erhalten hat bzw. die Belehrung gar nicht erfolgt ist. Konsequenz dessen wäre, dass bei einer ordnungsgemäßen Belehrung die Absendung des Widerspruchs gerade nicht genügt. Das entspricht jedoch keinesfalls der Rechtslage.

Werdermann | von Rüden Rechtsanwälte – Ihr Widerspruch in Expertenhand!

Als im Bereich des Kredit – und Kapitalmarktrechts erfahrene Kanzlei vertreten wir deutschlandweit Verbraucherinteressen und haben schon zahlreichen Versicherungsnehmern einen attraktiven Aussteig aus unattraktiven Verträgen ermöglichen können. Sollten Sie die oben dargestellten Fehler in Ihrem Vertrag finden empfiehlt sich eine Konsultation unserer Kanzlei. Es liegen dann erste Anhaltspunkte für einen möglicherweise erfolgreichen Widerspruch vor.

Unsere Experten bieten Ihnen eine kostenfreie und unverbindliche Erstprüfung Ihrer Vertragsunterlagen an. Danach werden wir Ihnen mitteilen können ob sich ein Widerspruch lohnt, oder nicht.

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Ihre Vorteile nach Inanspruchnahme unserer kostenlosen Ersteinschätzung:

  1. Sie wissen, ob die Widerspruchsbelehrung falsch sein dürfte.

  2. Wir teilen Ihnen mit, ob es wirtschaftlich sinnvoll ist, gegen die Versicherung vorzugehen.

  3. Wir sagen Ihnen, was die Rechtsdurchsetzung kostet.

Kurz: Sie wissen, was es kostet und ob es sich lohnt, gegen die Versicherung vorzugehen.