"Ewiges" Widerrufsrecht besteht weiterhin

"Ewiges" Widerrufsrecht besteht weiterhin
13.08.2016240 Mal gelesen
Verbraucher, die zwischen 2010 und 2016 einen Verbraucherdarlehensvertrag mit einem Kreditinstitut abgeschlossen haben und falsche über ihr Widerrufsrecht belehrt worden sind, können nach wie vor vom "ewigen" Widerrufsrecht Gebrauche machen!

Widerrufsrecht für Altdarlehen besteht weiter!

Durch einen Gesetzesentwurf, der Anfang des Jahres vom Bundestag beschlossen wurde und daraufhin im Frühjahr in Kraft getreten ist, ist das sog. „ewige“ Widerrufsrecht am 21. Juni 2016 erloschen. Dies ist so jedoch nur bedingt richtig. Die Option Altkredite auch Jahre nach Verstreichen der Widerrufsfrist widerrufen zu können, ist nur für Darlehen, die zwischen 2002 und 2010 abgeschlossen wurden tatsächlich erloschen. Darlehensverträge, die zwischen 2010 und 2016 abgeschlossen worden sind, können auch weiterhin widerrufbar sein!


„Ewiges“ Widerrufsrecht ermöglicht günstige Umschuldung

Die Möglichkeit sein Widerrufsrecht auch nach Jahren noch geltend zu machen wird auch als „ewiges“ Widerrufsrecht oder „Widerrufsjoker“ bezeichnet. Um dieses „ewige“ Widerrufsrecht auch wirklich nutzen zu können müssen folgende drei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Es muss sich um einen Verbraucherdarlehensvertrag handeln. Das heißt, der Kreditvertrag muss überwiegend zu privaten Zwecken abgeschlossen worden sein.

  • Der Abschluss der Kreditvertrages erfolgte zwischen 2010 und 2016

  • Die Widerrufsbelehrung muss tatsächlich im juristischen Sinne fehlerhaft sein.

Sofern diese Voraussetzungen vorliegen, können Sie ihren Altkredit widerrufen! Anders als bei einer vorzeitigen Kündigung entfällt dann eine Vorfälligkeitsentschädigung an das Kreditinstitut. Dadurch lässt sich ein teurer Immobiliendarlehensvertrag günstig aus der Welt schaffen und Sie können einen neuen Darlehensvertrag zu weitaus günstigeren Konditionen abschließen.


Vielzahl von Kreditinstituten verstößt gegen gesetzliche Vorgaben

Fehlerhaft ist eine Widerrufsbelehrung, wenn durch sie die gebotene Deutlichkeit missachtet wird. Der Gesetzgeber hat im sogenannten gesetzlichen Deutlichkeitsgebot normiert, dass jeder Verbraucher vom Darlehensgeber vollumfänglich, abschließend und unmissverständlich über den Widerruf, dessen Fristen und den verbundenen Folgen belehrt werden muss. Die Kreditinstitute verstoßen nach wie vor durch unpräzise Formulierungen, unzulässige Zusätze, verwirrende Fußnoten und nicht erwähnte, jedoch für den Verbraucher sehr wichtige, Rechtsfolgen gegen das vom Gesetzgeber vorgeschriebene Belehrungsmuster.


Kostenlose Erstprüfung Ihrer Vertragsunterlagen durch die Kanzlei Werdermann I von Rüden

Auch wenn Banken versuchen sich gegen Widerrufserklärungen zu wehren, sollten Sie nicht zurückschrecken, Ihre Rechte auszuüben. Mit Hilfe der bundesweit tätigen Rechtsanwälte der Kanzlei Werdermann I von Rüden können Sie Ihre Erfolgsaussichten einschätzen und gegenüber der Kreditinstitute vorbereitet auftreten. Bereits seit Jahren ist die Kanzlei bundesweit im Bankenrecht tätig und somit sehr erfahren darin, Sie bei der Durchsetzung Ihrer Rechte zu unterstützen. Als besonderen Service bietet Werdermann I von Rüden Ihnen eine kostenlose Erstprüfung der Vertragsunterlagen auf Widerrufbarkeit.


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Ihre Vorteile nach Inanspruchnahme unserer kostenlosen Ersteinschätzung:

1. Sie wissen, ob Ihre Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist.

2. Wir sagen Ihnen, wie die Gerichte gerade zu Ihrem Fall entscheiden.

3. Wir nennen Ihnen Ihr Einsparpotenzial beim Widerruf.

4. Wir sagen Ihnen, was die Rechtsdurchsetzung kostet.

5. Wir sagen Ihnen wie lange es dauert, bis Sie aus dem Vertrag herauskommen.

Kurz: Sie wissen, was Ihnen zusteht und was es kostet!