"Widerrufsjoker" bleibt einsetzbar!

"Widerrufsjoker" bleibt einsetzbar!
27.07.2016195 Mal gelesen
Trotz Ablauf der Frist am 21.06.2016 können viele Verbraucher weiterhin den Widerruf ausüben! Nutzen Sie den professionellen Service unserer Kanzlei Werdermann I von Rüden, um den "Widerrufsjoker" erfolgreich auszupielen!

Banken nicht von "ewigen" Widerruf erlöst

Auch wenn sämtliche Kreditinstitute den 21.06.2016 herbeigesehnt haben, können diese noch immer nicht endgültig aufatmen, denn der "ewige" Widerruf ist in einigen Fällen noch heute einsetzbar. Hintergrund dessen ist eine Gesetzesänderung, die von der schwarz-roten Koalition Anfang des Jahres im Bundestag durchgewunken wurde. Danach sind solche Verbraucherdarlehensverträge, die zwischen 2002 und Juni 2010 zustande gekommen sind, seit dem 21.06.2016 endgültig nicht mehr "ewig" widerrufbar. Zudem ist der Widerruf bei allen Kreditverträgen, die ab März 2016 geschlossen worden sind, auf eine absolute Widerrufsfrist von einem Jahr und 14 Tagen begrenzt. Alle zwischen diesen Zeitpunkten entstandenen Verträge sind von der Gesetzesänderung nicht erfasst und sind demnach "ewig" widerrufbar. Voraussetzung dafür ist jedoch außerdem, die fehlerhafte Belehrung seitens der Kreditinstitute gegenüber dem Verbraucher bezüglich des ihm zustehenden Widerrufrechtes. In einem solchen Fall beginnt die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen nie an zu laufen. Demnach bleiben Verträge auch noch Jahre nach ihrem eigentlichen Zustandekommen widerrufbar.

Kreditnehmer können durch Widerruf von Altdarlehen massive Einsparungen machen

 Für Kunden sämtlicher Sparkassen und Banken bundesweit, bietet der Widerruf von Altdarlehen eine einmalige Gelegenheit, sich von einem Vertrag mit vergleichsweise hohen Zinssätzen zu lösen, und von den heutzutage historisch niedrigen Zinssätzen zu profitieren. Im Gegensatz zur Kündigung birgt der Widerruf einen entscheidenden Vorteil: Da der Vertrag im Falle eines Widerrufes rückabgewickelt wird, haben vorherige vertragliche Vereinbarungen keine Auswirkung mehr. Rechtliche Konsequenz dessen ist unter anderem, dass der Verbraucher auch die sog. Vorfälligkeitsentschädigung gegenüber dem vom Widerruf betroffenen Kreditinstitut nicht entrichten muss. Normalerweise ist diese Vorfälligkeitsentschädigung im Falle einer frühzeitigen Kündigung zu entrichten, was eine Kündigung in den meisten Fällen für den Verbraucher wirtschaftlich sinnlos machen. Verbraucher haben durch diese einzigartige Konstellation durch das Ausspielen des "Widerrufjokers" Beträge im vier-bis fünfstelligen Bereich zu sparen.

Banken verspielen Vertrauensschutz

Grundsätzlich kommt allen Kreditinstituten bezüglich des Gebrauches von Widerrufsbelehrungen der sog. „Vertrauensschutz“ zugute. Dieser besteht grundsätzlich jedoch nur, wenn die Banken und Sparkassen die Musterwiderrufsbelehrung des Gesetzgebers unverändert übernommen haben. Sämtliche Kreditinstitute wichen indes in tausenden Fällen von dem gesetzlich vorgegebenen Muster ab. So ergänzten sie Fußnoten, die nicht vorgesehen waren, erweiterten Überschriften und druckten Klammerzusätze ab, die im Muster eine Erläuterung für das Kreditinstitut sein, aber nicht abgedruckt werden sollten. Dadurch wurde der Verbraucher mehr verwirrt, als das dieser über das ihm zustehende Widerrufsrecht belehrt worden ist. In vielen Fällen wird der Verbraucher zudem nicht hinreichend über den Beginn der Widerrufsfrist belehrt, da viele Banken den Fristbeginn dahingehend bestimmten, das dieser "frühestens mit Erhalt der Belehrung" beginne. Dem Kreditnehmer bleibt es dadurch verwehrt, den Beginn der Widerrufsfrist eindeutig und präzise zu bestimmen. Wegen dieser erheblichen Abweichungen genießen die Sparkassen bei Fehlern der von ihnen verwendeten Belehrungen keinen Vertrauensschutz.

Kreditinstitute, deren Widerrufsbelehrungen solche oder ähnliche Fehler enthalten

- AXA Lebensversicherung

- Deutsche Kreditbank Berlin (DKB)

-DEVK Allgemeine Lebensversicherung AG

- Allianz Lebensversicherung-AG

 Erfolgreich Darlehensverträge widerrufen – kostenlose Erstprüfung von Vertragsunterlagen durch Experten unserer Kanzlei Werdermann | von Rüden

Kunden sämtlicher Kreditinstitute wird geraten Rechtsbeistand einzuholen, wenn sie ihre Kreditverträge widerrufen wollen. Denn es verbleibt immer ein gewisses Rest- und Prozessrisiko, weshalb jeder Einzelfall besonderer juristischer Würdigung bedarf. Unsere Anwälte der Kanzlei Werdermann | von Rüden haben in den letzten Jahren bundesweit Mandatserfahrung in ähnlichen Fällen gesammelt, die sie für ihre Mandanten einsetzen können, um maßgeschneiderte Lösungen zu bieten. Zum Angebot der Kanzlei Werdermann | von Rüden gehört auch eine kostenlose Erstprüfung von Vertragsunterlagen auf deren Widerrufbarkeit. Weitere Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link: https://www.wvr-law.de/widerruf-immobilienkredit-ohne-vorfaelligkeitsentschaedigung

Ihre Vorteile nach Inanspruchnahme unserer kostenlosen Ersteinschätzung:

  1. Sie wissen, ob Ihre Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist.
  2. Wir sagen Ihnen, wie die Gerichte gerade zu Ihrem Fall entscheiden.
  3. Wir nennen Ihnen Ihr Einsparpotential beim Widerruf.
  4. Wir sagen Ihnen, was die Rechtsdurchsetzung kostet.
  5. Wir sagen Ihnen, wie lange es dauert, bis Sie aus dem Vertrag herauskommen.

Kurz: Sie wissen, was Ihnen zusteht und was es kostet!