Trotz Gesetzesänderung - Widerrufsjoker weiterhin einsetzbar!

Trotz Gesetzesänderung - Widerrufsjoker weiterhin einsetzbar!
24.07.2016329 Mal gelesen
Trotz einer die Rechte der Verbraucher massiv einschränkenden Gesetzesänderung, ist der "ewige" Widerruf in vielen Fällen noch heute ausübbar. Nutzen Sie den professionellen Service unserer Kanzlei, um von dem Widerruf bestmöglich zu profitieren!

Sämtliche Kreditinstitute müssen weiterhin mit vielen Widerrufen rechnen

 Auch nach dem In Kraft treten der Gesetzesänderung, die das "ewige" Widerrufsrecht von Verbrauchern massive eingeschränkt hat, können auch heute noch einige Verbraucher Altdarlehen "ewig" widerrufen. Voraussetzung für das Entstehen des "ewigen" Widerrufsrechtes ist zunächst lediglich die Verwendung einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung seitens der Kreditinstitute gegenüber einem Verbraucher. Nach einer gesetzlichen Regelung beginnt die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen in einem solchen Fall nie an zu laufen, weswegen Altdarlehen auch noch Jahre nach ihrem Zustande kommen widerrufen werden können. Jedoch sind Verbraucherdarlehen, die zwischen 2002 und Juni 2010 zwischen einem Kreditinstitut und einem Verbraucher geschlossen wurden, aufgrund der neuen gesetzlichen Regelung seit dem 21.06.2016 nicht mehr widerrufbar. Alle Kreditverträge, die ab März 2016 zustande gekommen sind, unterliegen nunmehr einer absoluten Widerrufsfrist von einem Jahr und 14 Tagen. Verbraucherdarlehensverträge, die zwischen den beiden Zeitpunkten abgeschlossen worden sind, unterfallen keiner gesetzlichen Neuerung, weswegen diese weiterhin "ewig" widerrufen werden können.

Widerruf macht Weg zur günstigen Umschuldung frei

Grundsätzlich wird durch die Ausübung des Widerrufes der Weg für eine Umschuldung freigemacht. Durch den Widerruf entsteht zunächst ein Rückgewährschuldverhältnis, der Darlehensvertrag wird also zurückabgewickelt. Folglich gewähren sich beide Vertragsparteien wechselseitig alle bis zum Zeitpunkt des Widerrufes getätigten Leistungen zurück. Der Kunde erhält also alle Raten samt Zinsen (verzinst) zurück, während das von dem Widerruf betroffene Kreditinstitut die gesamte Darlehenssumme zurückerstatten muss. Damit der Verbraucher seinen Pflichten, innerhalb des Rückgewährschuldverhältnisses nachkommen kann, könnte für den Verbraucher der Abschluss eines neuen Kredites notwendig werden. Der immense Vorteil in dem Abschluss eines neuen Kredites liegt zum einem in den heute historisch niedrigen Zinsen. Dadurch kann der Verbraucher eine Menge Geld sparen. Hinzu kommt, dass bei einem Widerruf des alten Kreditvertrages nicht die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird. Ein Kreditinstitut hat im Falle der Kündigung die Möglichkeit, die ausgefallenen Leistungen durch den Erhalt dieses Geldbetrages zu kompensieren.

Widerrufsbelehrungen verwirren den Verbraucher unnötig

Die Kreditinstitute bundesweit haben in ihren Widerrufsbelehrungen in sehr vielen Fällen gegen das im Gesetz verankerte Deutlichkeitsgebot, welches ein Ausfluss aus § 355 Abs. 2 BGB a.F. darstellt, verstossen. Das Deutlichkeitsgebot besagt, dass Verbraucher grundsätzlich eindeutig, unmissverständlich und präzise über das ihm zustehende Widerrufsrecht belehrt werden muss. Verstösst das belehrende Kreditinstitut gegen diesen Grundsatz, dann sind die von dem Kreditinstitut verwendeten Widerrufsbelehrungen als fehlerhaft anzusehen. Viele Widerrufsbelehrungen entsprechen bereits schon deshalb nicht dem gesetzlich vorgegebenen Inhalt, da die Überschriften unzulässig ergänzt worden Außerdem enthalten viele Widerrufsbelehrungen auch im Widerrufstext oftmals überflüssige Zusätze, die den Verbraucher unnötig verwirren, und somit zur Fehlerhaftigkeit der Widerrufsbelehrung führen Unter anderem benutzen viele Kreditinstitute in der Widerrufsbelehrung einen ganzen Absatz mit Hinweisen zu finanzierten Geschäften, obwohl aufgrund fehlender wirtschaftlicher Einheit gar kein solches Geschäft vorliegt. Es ist allgemein anerkannt, dass von dem Herausgeber der Widerrufsbelehrung verwendete Zusätze nicht zulässig sind, da diese den betroffenen Verbraucher unnötig verwirren.

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