Viele Verbraucher befinden sich gegenüber Kreditinstituten in vorteilhafter Position

Viele Verbraucher befinden sich gegenüber Kreditinstituten in vorteilhafter Position
16.07.2016242 Mal gelesen
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"Widerrufsjoker" ist weiterhin einsetzbar

Entgegen zahlreicher Behauptungen ist der "Widerrufsjoker" seit dem 21.06.2016 noch nicht gänzlich vom Tisch. Seid diesem Datum ist der "ewige" Widerruf aller zwischen dem Jahr 2002 und Juni 2010 abgeschlossenen Verbraucherdarlehensverträge nicht mehr möglich. Jedoch haben Verbraucher auch noch heute die Möglichkeit, einige bestimmte Verträge zu widerrufen. Voraussetzungen für das Entstehen des sog. "ewigen" Widerrufrechtes ist jedoch der Gebrauch einer Widerrufsbelehrung gegenüber dem Verbraucher seitens des jeweiligen Kreditinstitutes. In solchen Fällen beginnt die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen regelmäßig nicht an zu laufen, weswegen Verbraucher die Darlehensverträge auch noch Jahre nach deren Abschluss widerrufen können. Zudem muss der betroffene Vertrag zwischen Juni 2010 und März 2016 abgeschlossen worden sein. Experten vermuten, dass viele Kreditinstitute auch in dieser Zeit eine Vielzahl von fehlerhaften Widerrufsbelehrungen verwendet haben, da die Banken und Sparkassen teilweise Jahre benötigt haben, um sich den im Jahre 2010 verbindlich gewordenen gesetzlichen Vorgaben anzupassen.

Warum sollte ein Verbraucher über einen Widerruf nachdenken?

Diese Möglichkeit eines Widerrufs kann heutzutage zu einem regelrechten „Widerrufsjoker“ werden. Durch den Widerruf eines Verbraucherdarlehensvertrages entsteht für den Verbraucher eine äußerst günstige Möglichkeit der Umschuldung. Denn anders als regelmäßig bei einer Kündigung fällt bei einem Widerruf keine sog. Vorfälligkeitsentschädigung an. Diese wird regelmäßig nur im Falle einer Kündigung notwendig, und führt zu einer Kompensierung der durch die Kündigung ausfallenden Leistungen seitens der Bank. Eine Kündigung würde deswegen für den Verbraucher meist wirtschaftlich sinnlos sein. Anders ist dies jedoch beim Widerruf, denn zu dem Wegfall der Vorfälligkeitsentschädigung kommen noch die sich momentan auf einem historischen Tiefpunkt befindlichen Zinsen. Die Verbraucher profitieren bei der Einsetzung des Widerrufsjokers demnach direkt zweimal und könnten somit Beträge im fünfstelligen Bereich sparen.

Kreditinstitute ignorierten gesetzliche Vorgaben in tausenden Fällen

Sämtliche Sparkassen und Banken haben in den letzten Jahren bundesweit in tausenden Fällen gegen die gesetzlichen Vorgaben verstoßen, weswegen eine Vielzahl von Widerrufsbelehrungen schlicht und ergreifend fehlerhaft ist. Viele Kreditinstitute missachten in ihren Widerrufsbelehrungen das gesetzliche Deutlichkeitsgebot, welches ein Ausfluss aus § 355 Abs. 2 BGB a.F. darstellt. Danach müssen die Verbraucher von den Kreditinstituten von Gesetzes wegen eindeutig, vollumfänglich und unmissverständlich über ihre Widerrufsrechte belehrt werden. In der Vergangenheit hat sich herausgestellt, dass die Kreditinstitute die Verbraucher insbesondere nicht eindeutig über den Beginn der gesetzlichen Widerrufsfrist belehrt haben. Zudem wurden die Verbraucher oft nicht präzise und eindeutig über die durch den Widerruf entstehenden Pflichten der Kreditinstitute belehrt, weswegen es dem Verbraucher nicht möglich war, seine finanziellen Verhältnisse im Falle eines Widerrufes hinreichend zu planen. Überdies wurden die Kreditnehmer durch unnötige Ergänzungen in der Widerrufsbelehrung von den Kreditinstituten unnötig verwirrt. Nach Ansicht von unter anderem dem Bundesgerichtshof verstoßen unter anderem solche Mängel gegen das gesetzliche Deutlichkeitsgebot und sind somit als Fehler anzusehen.

Folgende Kreditinstitute haben in der Vergangenheit gegen die gesetzlichen Vorgaben verstoßen:

 - Commerzbank

 - ING DiBA

- DKB ( Deutsche Kreditbank AG)

- Raiffeisenbank

 - Sparkassenverlag

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