Immobiliendarlehen: Der Widerruf ist tot. Es lebe der Widerruf!

12.07.2016234 Mal gelesen
Am 21.6.2016 endete die Frist für Darlehensnehmer, ihren Kredit, der zwischen dem 2.11.2002 und dem 10.6.2010 geschlossen wurde, wegen einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung widerrufen zu können, um zinsgünstig umzuschulden oder um eine Vorfälligkeitsentschädigung zu vermeiden. Nur Darlehensnehmer, die nie über ihr Widerrufsrecht belehrt wurden, können immer noch jederzeit ihren Kredit widerrufen. Und wer bislang ohne Erfolg oder Reaktion seines Kreditinstitutes nachweislich seinen Kredit widerrufen hat, kann die Durchsetzung des Widerrufes selbstverständlich weiterhin verfolgen. Allerdings wird dafür dann fachanwaltliche Hilfe geboten sein.

Neue Verträge – neue Fehler
Aus den Fehlern nicht gelernt? Offenbar nicht. Denn viele Kreditinstitute haben auch nach dem 10. Juni 2010 Widerrufsbelehrungen für Immobiliendarlehensverträge verfasst, die nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Die Folge: Auch diese Verträge können immer noch widerrufen werden.

Widerrufbare Kreditverträge
Folgende Verträge sind weiterhin widerrufbar:
• Verträge, die ab dem 11. Juni 2010 bis zum 21. März 2016 geschlossen wurden und bei denen keine oder eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung erteilt wurde.
• Verträge ab dem 2. November 2002 bis heute, bei denen keine Widerrufsbelehrung erteilt wurde.
Bei Verträgen, die seit dem 21. März 2016 geschlossen wurden, ist das Widerrufsrecht auf maximal ein Jahr und 14 Tage begrenzt.

Widerrufschancen
Nach unserer langjährigen Erfahrung sind mindestens 50 % der Widerrufsbelehrungen für Immobiliendarlehensverträge, die im Zeitraum zwischen dem 11.6.2010 bis dem 21.3.2016 geschlossen wurden, fehlerhaft. Sie entsprechen nicht den gesetzlichen Vorgaben und sind damit widerrufbar.

Unser Angebot: Kostenfreie Anwaltsleistung bis zur Klärung des Anspruchs
Warum Geld ausgeben für „nichts“? Nicht bei uns! Bevor Sie uns bezahlen, sollen Sie wissen, ob es sich für Sie lohnt.
1. Wir prüfen für Sie kostenfrei die Widerrufsbelehrung Ihres Vertrages auf Fehler.
2. Wir informieren Sie kostenfrei über die Widerrufbarkeit Ihres Vertrages und die Chancen der Durchsetzung des Widerrufes sowie die Kosten des Mandats.
3. Dann entscheiden Sie, ob Sie uns mit der Durchsetzung des Widerrufs beauftragen. Bis dahin fallen für Sie keine Kosten an!
 
Unverbindliche und kostenlose Anfrage – verbindliche und geldwerte Antwort

Ansprechpartner:
Dr. Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: [email protected]