Sparda Bank ist ab morgen von "ewigen" Widerruf erlöst

Sparda Bank ist ab morgen von "ewigen" Widerruf erlöst
20.06.2016275 Mal gelesen
Widerrufen Sie Ihren Vertrag bei der Sparda Bank noch heute, um die rechtlich vorteilhafte Position zu nutzen! Unsere Kanzlei Werdermann I von Rüden steht Ihnen mit ihrem äußerst erfahrenen Team in dem sich anschliessenden juristischen Prozess mit Rat und Tat beiseite!

Sparda Bank verwendete viele Jahre lang fehlerhafte Widerrufsbelehrungen

Viele Kredite der Sparda Bank sind in vielen Fällen nur noch bis zum 21.6.2016 wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrungen widerrufbar. Wichtig ist, dass die Widerrufsbelehrung bis zu dem "Stichtag" bei der Sparda Bank eingegangen sein muss. Hintergrund dessen ist, dass dieser Tag von dem Gesetzgeber bei Erlass der Neuregelung zur Einführung einer bloß verlängerten Widerrufsfrist im Falle fehlerhafter Widerrufsbelehrungen für Verbraucherkreditverträge als "Deadline" für die Ausübung des zuvor geltenden „ewigen“ Widerrufsrechts in Altfällen aus den Jahren 2002 bis 2010 festgelegt hat. Ein sog. „ewiges“ Widerrufsrecht entstand grundsätzlich immer dann, wenn ein Kreditinstitut – wie die Sparda Bank dies insbesondere in den Jahren 2007 bis 2009 tat – Kunden fehlerhaft über ihr Widerrufsrecht belehrten. Das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen begann dann niemals an zu laufen, weswegen die Verträge noch heute widerrufbar sind.

Verbraucher können von dem sog. "Widerrufsjoker profitieren

Die betroffenen Kunden der Sparda Bank können den sog. "Widerrufsjoker" nutzen, und haben damit die Möglichkeit, Beträge im fünfstelligen Bereich sparen.Dies liegt zum einem an dem Wegfall der sog. Vorfälligkeitsentschädigung. Die sog. Vorfälligkeitsentschädigung wird immer dann fällig, wenn ein Verbraucher den Darlehensvertrag gegenüber dem Kreditinstitut vorzeitig kündigt. Die Sparda Bank kann mit der Vorfälligkeitsentschädigung den Leistungsausfall kompensieren, welche die frühzeitige Kündigung mit sich bringt, was eine Umschuldung in solchen Fällen meist wirtschaftlich sinnlos macht.Diese ist jedoch bei einem Widerruf gegenüber dem jeweiligen Kreditinstitut regelmäßig nicht zu zahlen.Außerdem sind die Altdarlehen regelmäßig mit sehr hohen Zinsen verbunden. Durch die Umschuldung können falsch belehrte Kunden der Sparda Bank hohe Beträge sparen, da sich die Zinsen momentan in einem historischen Tief befinden.

Sparda Bank ignoriert Deutlichkeitsgebot

Die von der Sparda Bank in den Jahren 2007 bis 2009 verwendete Widerrufsbelehrung verstößt in gleich mehrfacher Weise gegen das Deutlichkeitsgebot. Das Deutlichkeitsgebot ist ein Ausfluss aus § 355 Abs. 2 BGB a.F. und besagt, dass der Verbraucher regelmäßig eindeutig und unmissverständlich über das ihm zustehende Widerrufsrecht zu belehren ist. Der Verbraucher wird von der Sparda Bank nicht ausreichend über die durch den Widerruf entstehenden Rechtsfolgen aufgeklärt: Die Sparda Bank gibt nämlich keinerlei Auskunft darüber, wann diese dazu verpflichtet ist, dem Verbraucher das von ihm geleistete zurückzuerstatten. Grundsätzlich besteht für den Verbraucher, sowie auch für das Kreditinstitut die Pflicht, das bereits geleistete innerhalb 30 Tage nach Ausübung des Widerrufes zu erstatten. Da dies in der Widerrufsbelehrung nicht erwähnt wird, könnte der Verbraucher davon abgehalten werden, sein Widerrufsrecht auszuüben, da dieser seine Liquidität durch die fehlende Angabe nicht ausreichend planen kann.Die Sparda belehrt seinen Kunden außerdem nicht eindeutig und unmissverständlich über den exakten Beginn der Widerrufsfrist. Die Sparda Bank verwendete in der Widerrufsbelehrung die Angabe "zwei Wochen" sowie mit dem Klammerzusatz "einem Monat". Durch diese Angaben kann der Verbraucher den Beginn der Frist aber nicht eindeutig und zweifelsfrei bestimmen. Grundsätzlich kann die Fristbestimmung nicht auf den Verbraucher verlagert werden - vielmehr muss das jeweilige Kreditinstitut diese genauestens bestimmen. Die von der Sparda Bank ausgestellte Widerrufsbelehrung verstößt demnach auch in dieser Hinsicht gegen das sog. Deutlichkeitsgebot.

Kostenlose Erstprüfung von Werdermann | von Rüden wahrnehmen und Widerruf erfolgreich durchsetzen!

Ab Diesntag kommender Woche ist das Widerrufsrecht für die Kunden der Sparda Bank nicht mehr ausübbar. Deswegen sollten betroffene Verbraucher noch heute aufsuchen. Die Kanzlei Werdermann | von Rüden bietet in diesem Zusammenhang eine kostenloseErstprüfung von Vertragsunterlagen auf Widerrufbarkeit. Nach der Einschätzung der Rechtslage durch das hauseigene Team hervorragend qualifizierter Anwälte weiß jeder potentiell Betroffene, wie die Aussichten sind. Insbesondere erarbeitet unser erfahrenes Team passgenaue Lösungsvorschläge innerhalb kürzester Zeit!

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