Nur noch heute Altdarlehen durch Widerruf ablösbar!

Nur noch heute Altdarlehen durch Widerruf ablösbar!
20.06.2016254 Mal gelesen
Zahlreiche Verbraucher sind betroffen und wissen nichts von ihrem Glück: Aufgrund fehlerhaft erfolgter Widerrufsbelehrungen können viele Altdarlehen heute noch widerrufen werden! Dadurch besteht die Chance auf eine hohe Ersparnis. Nutzen Sie am letzten möglichen Tag die Hilfen unserer Kanzlei!

Nur noch heute Altdarlehen durch Widerruf ablösbar!

Heute, am 20. Juni 2016, ist der letzte Tag des sogenannten „ewigen“ Widerrufs. Noch heute besteht die Chance für viele Verbraucher, durch ein noch bestehendes Widerrufsrecht alte Darlehen abzulösen und viel Geld zu sparen.

 

Weil unzählige Kreditinstitute die eigenen Kunden über Jahre hinweg, insbesondere im Zeitraum zwischen 2002 und 2010 fehlerhaft über den Widerruf und dessen Fristen und Folgen belehrten, steht jenen Darlehensnehmern auch nach Jahren das Recht zu, ihren Altkredit zu widerrufen. Eine Regelung aus dem Jahr 2002 stellt die Grundlage dafür dar. Diese sah vor, dass bei den Darlehensverträgen, denen eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung anhaftet, die Widerrufsfrist nicht zu laufen beginnt. Aus dem Nachteil der fehlerhaften Belehrung erwächst den Verbrauchern so der Vorteil des bis heute anhaltenden Widerrufsrechts.

 

Widerruf birgt Chance auf fünfstellige Ersparnis

Dieser Vorteil ist rechtlicher wie finanzieller Natur. Warum es sinnvoll ist, einen Altkredit heute noch zu widerrufen, kann mit einem kurzen Vergleichsschluss beantwortet werden: Die heutigen Konditionen, zu denen Verbraucherdarlehen abgeschlossen werden, sind weitaus vorteilhafter als noch vor Jahren – historisch niedrige Zinsen und günstige Angebote verlocken.

 

Der Widerruf birgt nun die Chance, das alte Darlehen gegen ein neues einzutauschen und durch die relative Differenz der Zinsen und Gebühren viel Geld zu sparen. Unmittelbare Rechtsfolge des Widerrufs ist die Rückabwicklung des Altkredits. Alle getätigten Leistungen im Vertragsverhältnis werden wechselseitig zurückgewährt. Der Kunde erstattet die Darlehenssumme und erhält von der Bank die gezahlten Raten und Zinsen in verzinster Form zurück.

 

Typischerweise wird nun umgeschuldet, also ein neues Darlehen aufgenommen, um die Schulden vom Altkredit bezahlen zu können. Kurzerhand und problemlos würde der teure Altkredit von einem neuen, günstigen Darlehen abgelöst. Die niedrigeren Kosten machen sich bemerkbar, im Regelfall wird innerhalb weniger Monate ein vierstelliger Betrag eingespart, im Gesamten läuft es nicht selten auf fünfstellige Ersparnisse hinaus.

 

Kreditinstitute verstießen gegen gesetzliche Vorgaben

Dass die Kreditinstitute die Widerrufe von sicher geglaubten Altdarlehen und den damit verbundenen Einnahmen hinnehmen müssen, ist eigens verschuldet. Der Gesetzgeber schuf mit dem gesetzlichen Deutlichkeitsgebot als Ausfluss aus §355 Abs. 2 BGB a.F. eine Richtlinie, nach der die Banken ihre Kunden vollumfänglich und unmissverständlich über deren Widerrufsrechte aufklären müssen. Zugleich wurde eine Musterbelehrung herausgegeben. Deren unveränderte Übernahme entfaltete einen sogenannten Vertrauensschutz für die Banken; das heißt, dass jegliche Fehler nicht ihnen zugerechnet worden, sie also unverantwortlich gewesen wären und die Folgen nicht hätten tragen müssen.

 

Diverse Geldhäuser änderten das gesetzliche Muster jedoch ab, womit die Schutzwirkung verloren ging und alle Fehler den Banken zuzurechnen waren. Zum Nachteil der Banken häuften sich die Fehler, Ungenauigkeiten und sonstige Verstöße gegen die gesetzlichen Vorgaben. Häufig wurde durch unpräzise Formulierungen der exakte Fristbeginn des Widerrufs offen gelassen. Hinzu kamen verwirrende Zusätze, unklare Fußnoten und unzulässige Passagen in den Belehrungen. Nicht selten wurden essentielle Widerrufsfolgen unerwähnt gelassen, beziehungsweise verschwiegen.

 

Der BGH hat diese Unstimmigkeiten klar als Fehler erkannt und den Weg für die Verbraucher geebnet, ihre Altdarlehen aufgrund der Regelung aus 2002 zu widerrufen.

 

Einige Kreditinstitute, die fehlerhaft belehrten:

 
  • Deutsche Bank
  • Commerzbank
  • Dresdner Bank
  • Sparkassen im gesamten Bundesgebiet
  • DSL Bank
  • BW Bank
  • LBBW – Landesbank Baden-Württemberg
  • BHW Bausparkasse
  • DKB – Deutsche Kreditbank
  • ING DiBa
  • Postbank
  • Berliner Bank
 

80.000 betroffene Verbraucher – letzter Tag für Widerruf – Werdermann | von Rüden hilft!

Nach Schätzungen der Verbraucherzentrale und einigen Anwaltskanzleien sind bundesweit rund 80.000 Verbraucher betroffen. Nur noch heute können die Betroffenen reagieren, einen Widerruf in die Wege leiten und gegebenenfalls viel Geld sparen. Durch eine Gesetzesänderung vom 1. April 2016 wurde zum Zwecke der Rechtssicherheit für Banken der 20. Juni 2016 als letzter Tag des „ewigen“ Widerrufs festgesetzt.

 

Es bleibt keine Zeit, sofort muss gehandelt werden. Die Kanzlei Werdermann | von Rüden stellt zu diesem Zweck einen Musterwiderruf bereit, mit dem die Verbraucher ihr Schicksal vorläufig selbst in die Hand nehmen können. Bis um 23:59:59 Uhr kann der Widerruf beim eigenen Kreditinstitut eingehen, danach erlöschen die mit dem Widerrufsrecht einhergehenden Vorteile.

 

Nutzen Sie unseren Musterwiderruf! Es kann sich dadurch nichts verschlechtern und im Zweifel sparen Sie viel Geld. Im Anschluss daran stehen Ihnen unsere Anwälte der Kanzlei Werdermann | von Rüden zu einem kostenlosen Beratungsgespräch zur Verfügung.

 

Weitere Informationen unter: https://www.wvr-law.de/widerruf-immobilienkredit-ohne-vorfaelligkeitsentschaedigung

  

                                     Nutzen Sie unsere Musterwiderrufe!