Immobiliendarlehensverträge verschiedenster Sparkassen noch heute widerrufen und vom Zinsniveau profitieren!

Immobiliendarlehensverträge verschiedenster Sparkassen noch heute widerrufen und vom Zinsniveau profitieren!
30.05.2016223 Mal gelesen
BGH-Rechtsprechung macht Ausstieg aus seit Jahren laufenden Verträgen verschiedenster Sparkassen möglich

Als Darlehensnehmer bei einer deutschen Sparkasse sollten Sie Ihren Darlehensvertrag einmal auf Fehler in der beiliegenden Widerrufsbelehrung überprüfen lassen. Denn aktuell sind die für geliehene Liquidität zu zahlenden Zinsen attraktiv wie nie. Möglicherweise können auch Sie, sollte ihr Vertrag Fehler enthalten, ihr Darlehen noch nach jahrelanger Laufzeit widerrufen und zu zeitgemäßen Konditionen umschulden. Durch eine attraktive Umschuldung sind nach erfolgreichem Widerruf tausende Euro an Zinsersparnis drin!

Hintergrund: Seit dem 1. November 2002 sind Banken und Sparkassen gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Kunden bei Abschluss eines Immobiliendarlehensvertrages umfassend über ihr Widerrufsrecht zu informieren. Offenbar kamen die Rechtsabteilungen zahlreicher Banken dieser Pflicht aber nicht richtig nach. Gerichtlich bemängelt werden unter anderem gravierende Verstöße gegen das sogenannte „Deutlichkeitsgebot“, das Belehrungen für den juristisch nicht vorgebildeten Darlehensnehmer verständlich halten soll. Konsequenz dieser Verstöße kann schließlich die Ungültigkeit des gesamten Belehrungspapiers sein – das gesetzliche Widerrufsrecht des Darlehensnehmers besteht dann fort.

Gesetzesänderung - Politik gibt Druck der Finanzlobby statt und verweist auf Rechtssicherheit

Offenbar hat die Politik aber bereits dem wachsenden Druck der Finanzlobby stattgegeben und geregelt, dass der massive finanzielle Schaden, den Banken durch ausfallende Zinszahlungen zu verbuchen hatten, eine deutliche zeitliche Begrenzung erfährt. Offiziell wird die zum 21. Juni 2016 in Kraft tretende Gesetzesänderung mit einem öffentlichen Bedürfnis nach mehr Rechtssicherheit begründet. Ihre einzige Wirkung wird aber das Ende des bisher „ewigen“ Widerrufsrechts sein. Darlehensnehmer können ihre Verträge ab diesem Datum nicht mehr widerrufen. Faktisch wird hier also ganz grundlegend in die Rechte der Darlehensnehmer eingegriffen und ihr Handlungsspielraum erheblich verkürzt.

Verträge verschiedenster Sparkassen sind noch widerrufbar!

Uns vorliegende Verträge verschiedenster Sparkassen sind wahrscheinlich noch widerrufbar. Als Darlehensnehmer sollten Sie, wenn sie die im Folgenden dargestellten Fehler in Ihren Unterlagen finden, schnellstmöglich eine Prüfung durch unsere erfahrenen Widerrufsexperten in die Wege leiten.

Sparkassen bestimmen Beginn der Widerrufsfrist zu ungenau

In den Belehrungen vieler Sparkassen heißt es: „Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung.“ Diese Formulierung legt dem Leser nahe, dass der Beginn der Widerrufsfrist noch von anderen Faktoren als dem bloßen Erhalt der Widerrufsbelehrung abhängig sein könnte. Ob das tatsächlich der Fall ist und welche Voraussetzungen dann noch erfüllt werden müssten, bleibt aber völlig unklar. Insofern gerät die Belehrung der Sparkasse schon an dieser Stelle eindeutig in Konflikt mit dem gesetzlichen Deutlichkeitsgebot. Ihre Gültigkeit ist sehr fraglich.

Der Fehler findet sich unter anderem in Widerrufsbelehrungen folgender Sparkassen:

Sparkasse Hannover

Sparkasse Karlsruhe Ettlingen

Stadtsparkasse Wuppertal

Sparkasse Saarbrücken

Überflüssiger Absatz zu finanzierten Geschäften in Widerrufsbelehrungen verschiedenster Sparkassen

In den Belehrungen vieler Sparkassen findet sich ein Absatz zu sogenannten „finanzierten Geschäften“. Ein finanziertes Geschäft muss aber nicht notwendigerweise in Verbindung mit jedem Darlehensvertrag vorliegen. Vielmehr stellt die Konstellation eher eine Ausnahme dar. Insofern ist es nicht nachvollziehbar, warum die Sparkassen den Absatz in sämtliche Belehrungen aufnehmen und nicht nur in solche, die für einen Kunden bestimmt sind, der tatsächlich ein finanziertes Geschäft abgeschlossen hat. Auf den juristisch nicht vorgebildeten Darlehensnehmer muss der Absatz eine verwirrende Wirkung haben. Die Belehrungen geraten an dieser Stelle in Konflikt mit dem Deutlichkeitsgebot des Gesetzgebers.

Der Fehler findet sich unter anderem in Belehrungen der folgenden Sparkassen:

Hamburger Sparkasse

Sparkasse Köln-Bonn

Kreissparkasse Köln

Sparkasse Bremen


Werdermann | von Rüden Rechtsanwälte – Prüfung Ihrer Unterlagen durch Experten

Als ersten Schritt in Richtung Widerruf bieten wir Ihnen eine kostenlose Erstprüfung Ihrer Vertragsunterlagen an. Auf dieser Grundlage wird es uns möglich sein, Ihre individuellen Erfolgschancen für einen Widerruf Ihres unattraktiven Vertrags bei einer Sparkasse einzuschätzen.

Vor dem Hintergrund unserer langjährigen Erfahrung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts sind wir zuversichtlich, für Sie einen schnellen Weg aus Ihrem unattraktiven Alt-Vertrag finden zu können. Für viele Mandanten vor Ihnen haben wir bereits erfolgreich Darlehen ablösen können. Nähere Informationen, insbesondere zur kostenlosen Vorprüfung, finden Sie unter https://www.wvr-law.de/widerruf-immobilienkredit-ohne-vorfaelligkeitsentschaedigung.

Ihre Vorteile nach Inanspruchnahme unserer kostenlosen Ersteinschätzung:

  1. Sie wissen, ob Ihre Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist
  2. Wir sagen Ihnen, wie die Gerichte gerade zu Ihrem Fall entscheiden
  3.  Wir nennen Ihnen Ihr Einsparpotential beim Widerruf
  4. Wir sagen Ihnen, was die Rechtsdurchsetzung kostet
  5. Wir sagen Ihnen, wie lange es dauert bis Sie aus dem Vertrag herauskommen

Kurz: Sie wissen, was Ihnen zusteht und was es kostet.

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