Kunden der Berliner Bank bleiben nur noch 5 Wochen um ihre Altkredite günstig loszuwerden

Kunden der Berliner Bank bleiben nur noch 5 Wochen um ihre Altkredite günstig loszuwerden
16.05.2016252 Mal gelesen
Die Berliner Bank hat ihr Kunden unzählige Male falsch über ihr Widerrufsrecht belehrt. Das Kreditinstitut muss deswegen noch mit zahlreichen Widerrufen bis 21.6.2016 rechnen! Die Kanzlei Werdermann I von Rüden bietet Ihnen eine kostenlose Sichtung Ihrer Unterlagen, damit SIe sehen, wo Sie stehen!

Berliner Bank macht mehrere Jahre lang von falschen Widerrufbelehrungen Gebrauch

 

Die Berliner Bank benutzt ein Jahr lang fehlerhafte Widerrufsbelehrungen. Der Gesetzgeber sieht seid 2002 den Gebrauch von gesetzlich vorgegebenen Musterwiderrufsbelehrungen vor. Daraus erfolgt die Pflicht für die Kreditinstitute, bei dem Abschluss von Verbraucherdarlehensverträgen im Rahmen der Widerrufsbelehrung gewisse Textbausteine zu verwenden. Verwendet das Kreditinstitut diese Textbausteine nicht, so fängt die 14- tägige Widerrufsfrist nicht bei Abschluss des Darlehensvertrages an. Betroffene Kunden können ihre Kreditverträge deswegen noch heute wiederrufen.

 

Die Berliner Bank muss auf die Vorfälligkeitsentschädigung verzichten

 

Eine Umschuldung kann im Falle eines Widerrufes wirtschaftlich sehr sinnvoll sein, denn durch den Gebrauch des sog. "Widerrufsjoker" kann der Verbraucher eine Menge Geld sparen. Das liegt daran, dass die Berliner Bank im Falle eines Widerrufes gegenüber dem Verbraucher keinen Anspruch auf die sog. Vorfälligkeitsentschädigung hat. Die Vorfälligkeitsentschädigung fällt regelmäßig im Falle einer Kündigung des Darlehensvertrages an, und führt dazu, dass das jeweilige Kreditinstitut einen Anspruch gegenüber dem Verbraucher durchsetzten kann, mit dem die ausbleibenden Leistungen kompensiert werden können.

 

Berliner Bank belehrt die Verbraucher fehlerhaft über den Beginn der Widerrufsfrist

In der dem Darlehensvertrag beiliegenden Widerrufsbelehrung wird der Darlehensnehmer von der Berliner Bank über den Beginn der Widerrufsfrist wie folgt informiert: "Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung.“

Nach der Rechtsprechung des BGH belehrt die Formulierung „frühestens mit Erhalt dieser Belehrung“ den Verbraucher über den nach § 355 Abs. 2 BGB maßgeblichen Beginn der Widerrufsfrist nicht richtig, weil sie nicht umfassend genug ist. Der Verbraucher kann der Verwendung des Wortes „frühestens“ zwar entnehmen, dass der Beginn des Fristlaufs noch von weiteren Voraussetzungen abhängt, wird jedoch darüber im Unklaren gelassen, um welche Voraussetzungen es sich dabei handelt. Nach der gesetzlichen Regelung des § 355 BGB a.F. beginnt die Widerrufsfrist für den Verbraucher erst dann zu laufen, wenn ihm neben der Widerrufsbelehrung auch eine Vertragsurkunde, der schriftliche Antrag des Verbrauchers oder eine Abschrift der Vertragsurkunde oder des Antrags zur Verfügung gestellt worden ist. Bevor der Verbraucher keine eigene Vertragserklärung abgegeben hat, beginnt die Widerrufsfrist für ihn nicht zu laufen. Dies aber wird aus der verwendeten Belehrung nicht deutlich. Wie in der höchstrichterlichen Rechtsprechung anerkannt ist, erfordert der mit dem Widerrufsrecht bezweckte Schutz des Verbrauchers eine umfassende, unmissverständliche und für den Verbraucher eindeutige Belehrung. Der Verbraucher soll dadurch nicht nur von seinem Widerrufsrecht Kenntnis erlangen, sondern auch in die Lage versetzt werden, dieses auszuüben. Die Widerrufsbelehrung verstößt demnach gegen das sog. Deutlichkeitsgebot.

 

Der Verbraucher wird außerdem nur unvollständig über die Rechsfolgen des Widerrufes informiert

Der Verbraucher wird unter der Überschrift „Widerrufsfolgen“ richtig belehrt, dass die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren sind. Allerdings wird dem Verbraucher verschwiegen, innerhalb welcher Fristen Rückgewähransprüche auszugleichen sind. Die Angabe ist für die Ausübung des Widerrufsrechts wesentlich, da der Verbraucher einerseits seine eigene Liquidität planen muss, andererseits berücksichtigen muss, dass unterschiedliche Fristen für die Rückzahlung der noch offenen Darlehensvaluta durch den Darlehensnehmer und für die Rückzahlung der bereits gezahlten Raten durch den Darlehensgeber laufen.

Nach der Rechtsprechung ist es jedoch u.a. ein wesentliches Interesse des Verbrauchers, unmissverständlich und ohne weitergehende eigene Nachforschungen darüber informiert zu werden, innerhalb welcher Frist der Unternehmer die Erstattung etwaiger Zahlungen an den Verbraucher vorzunehmen hat.

  

Kunden der Berliner Bank sollten schnellstmöglich handeln

 

Die Zeit, um das Darlehen zu widerrufen, läuft den Kunden der Berliner Bank jedoch davon. Das liegt, daran, dass die große Koalition im April diesen Jahres eine Gesetzesänderung beschlossen hat, nach welcher die Widerrufsfrist nicht mehr "unendlich" ist, sondern auf eine Woche und 14 Tage begrenzt ist. Diese Regelung gilt für alle vor dem 1. April 2016 geschlossenen Immobiliendarlehensverträge ab dem 21.06 2016.

Dies geht aus den Forderungen der Kreditinstitute hervor, die sich durch diese Regelung mehr Rechtssicherheit erhoffen. Deswegen sollten die Kunden der DBV-Winterthur Lebensversicherung Aktiengesellschaft so schnell wie möglich von denen ihn noch zustehenden Widerrufsrechten Gebrauch machen!

 

Werdermann | von Rüden bieten kostenlose Erstprüfung von Vertragsunterlagen – erfolgreich Vertrag bei der Berliner Bank widerrufen

Die Anwälte der Kanzlei Werdermann | von Rüden bieten professionelle Beratung und vor allem eine kostenlose Erstprüfung der Vertragsunterlagen der Sparkasse Bremen auf ihre Widerrufbarkeit. Durch die bundesweite Übernahme entsprechender Mandate hat sich die Kanzlei Werdermann | von Rüden in den letzten Jahren bundesweit einen exzellenten Ruf unter anderem auf diesem Gebiet erarbeitet. Weitere Informationen dazu, vor allem zur kostenlosen Erstprüfung, finden Sie unter folgendem Link: https://www.wvr-law.de/widerruf-immobilienkredit-ohne-vorfaelligkeitsentschaedigung

 

Ihre Vorteile nach Inanspruchnahme unserer kostenlosen Ersteinschätzung:

 
  1. Sie wissen, ob Ihre Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist.
  2. Wir sagen Ihnen, wie die Gerichte gerade zu Ihrem Fall entscheiden.
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  4. Wir sagen Ihnen, was die Rechtsdurchsetzung kostet.
  5. Wir sagen Ihnen, wie lange es dauert, bis Sie aus dem Vertrag herauskommen.
 

Kurz: Sie wissen, was Ihnen zusteht und was es kostet!