Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden AG - jetzt alte Verträge ablösen!

Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden AG - jetzt alte Verträge ablösen!
07.05.2016309 Mal gelesen
Noch bis 21. Juni ablösen und vom Zinsniveau profitieren!

Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu Widerrufsbelehrungen in Immobiliendarlehensverträgen kommt Banken wie die Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden AG bisher teuer zu stehen. Tausende Verbraucher haben bereits erfolgreich alte Darlehen abgelöst und sich so die Chance gesichert, zu aktuellen attraktiven Konditionen umzuschulden. Denn Kreditzinsen sind momentan dank europäischer Nullzinspolitik niedrig wie nie, durch einen Neuabschluss nach Widerruf lassen sich für Verbraucher tausende Euro an Zinsen sparen. Auch die im Kündigungsfall für den vorzeitigen Ausstieg vorgesehene teure Vorfälligkeitsentschädigung ist bei einem Widerruf nicht zu zahlen. Diese ist in Deutschland im europäischen Vergleich bisher besonders hoch. Ein Glücksgriff für Darlehensnehmer.

Hintergrund dieser Rechtsprechung ist die nicht ordnungsgemäße Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zu Widerrufsbelehrungen durch die Kreditinstitute. Diese verstießen teilweise grob gegen Grundideen des Gesetzes, wie etwa das sogenannte "Deutlichkeitsgebot". Dieses soll Belehrungen frei von für juristische Laien schwer verständlichen Formulierungen und Aufmachungen halten.

Folge dieser Verstöße kann schließlich die Ungültigkeit von Belehrungen sein. Die bewirkt wiederum den Fortbestand des gesetzlichen Widerrufsrechts. Noch nach Jahren. Darlehensnehmer sollten also zeitnah handeln und ihr Darlehen widerrufen.

Gesetzesänderung - auf Druck der Bankenlobby viele Verträge nur noch bis Ende Juni widerrufbar!

Zwischen 2002 und 2010 geschlossene Verträge sind nach einem kürzlich verabschiedeten Gesetz nur noch bis Mitte 2016 widerrufbar. Zum Stichtag 21. Juni endet das nach bisheriger Rechtslage "ewige" Widerrufsrecht zu den Verträgen. Der Gesetzesänderung ging eine intensive Lobbyarbeit der Kreditinstitute voraus, die durch die zahlreichen widerrufenen Verträge erheblichen finanziellen Schaden zu verbuchen hatten. Dieser war zudem durch das "ewige" Widerrufsrecht zeitlich nicht kalkulierbar. Die Politik gab hier offenbar dem wachsenden Druck nach und begründete ihre Entscheidung mit dem Bedürfnis nach mehr Rechtssicherheit. Faktisch bedeute die Gesetzesänderung einen gravierenden und nur mit Interessen der Banken zu rechtfertigenden Eingriff in Verbraucherrechte.

Verträge der Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden AG könnten noch widerrufbar sein - jetzt von unseren Experten prüfen lassen!

Von der Bank in verschiedenen Jahrgängen ausgegebene Widerrufsbelehrungen sind stellenweise fehlerhaft. Die zugehörigen Verträge sind damit potenziell widerrufbar. Stets bleibt aber eine umfassende Prüfung des jeweiligen Einzelfalls durch unsere Experten abzuwarten. Im Folgenden werden einige typische Fehler der Belehrungen der Dresdner Bank dargestellt. Sollten Sie diese in Ihren Unterlagen finden, empfehlen wir eine schnellstmögliche Konsultation unserer Experten.

Abweichungen vom Muster des Gesetzgebers in Formularen der Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden AG

Die Formulare der Bank enthalten zahlreiche Abweichungen vom Muster des Gesetzgebers. Insofern kann sich die Bank nicht auf den durch die Verwendung fehlerfreier Formulierungen aus dem gesetzlichen Muster garantierten Vertrauensschutz berufen. Gerade der Fristbeginn wird in Abweichung vom Muster des Gesetzgebers erläutert. Die Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden AG genießt insofern keinen Vertrauensschutz für ihre Belehrungen.

Einseitige Bestimmung zur Rückgewährpflicht nach erfolgtem Widerruf in Formularen der Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden AG

Weiterhin spricht die Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden AG in ihren Formularen die Pflicht des Darlehensnehmers an, nach einem Widerruf alle erhaltenen Zahlungen, namentlich also die Darlehenssumme, binnen 30 Tagen zurückzugewähren. Diese Darstellung entspricht zwar der Rechtslage - der Vollständigkeit halber hätte aber auch darauf hingewiesen werden müssen, dass auch die Bank im Widerrufsfall binnen 30 Tagen alle vom Kunden erhaltenen Zahlungen zurückzuerstatten hat. Ein solcher Hinweis kann mit Blick auf das gesetzliche Erfordernis der Vollständigkeit der Belehrungen nicht entbehrlich sein. Dem Kunden entsteht ansonsten ein unklares Bild der Rechtslage. Er kann anhand der Belehrung nicht in Erfahrung bringen, ob und wann er seine Zahlungen zurückerhält. Ein solches Ergebnis ist nicht hinnehmbar.

Widerruf Ihres Immobiliendarlehensvertrags durch unsere Experten - Werdermann von Rüden Rechtsanwälte

Unsere Experten prüfen die Widerrufbarkeit Ihres Vertrags und beraten Sie gerne in alle Fragen rund um den Widerruf. Kontaktieren Sie uns zeitnah! Als ersten Schritt in Richtung Widerruf bieten wir eine kostenfreie und unverbindliche Erstprüfung Ihrer Vertragsunterlagen an.

Ihre Vorteile nach Inanspruchnahme unserer kostenlosen Ersteinschätzung:

1. Sie wissen ob Ihre Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist

2. Wir sagen Ihnen wie die Gerichte gerade zu Ihrem Fall entscheiden

3. Wir nennen Ihnen Ihr Einsparpotential beim Widerruf

4. Wir sagen Ihnen was die Rechtsdurchsetzung kostet

5.Wir sagen Ihnen wie lange es dauert bis Sie aus dem Vertrag heraus kommen

Kurz: Sie wissen was Ihnen zusteht und was es kostet



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