DKB – Immobiliendarlehensverträge jetzt ablösen!

DKB – Immobiliendarlehensverträge jetzt ablösen!
05.05.2016241 Mal gelesen
Fehlerhafte Belehrungen zu Immobiliendarlehensverträgen machen Widerruf nach Jahren möglich

Kreditinstitute wie die DKB sind seit dem 1. November 2002 verpflichtet, Kunden bei Abschluss eines Immobiliendarlehensvertrags umfassend über ihr Widerrufsrecht zu informieren. Dazu ist eine schriftliche Widerrufsbelehrung auszuhändigen, die umfassend und eindeutig gestaltet sein soll. Vielfach haben Gerichte aber festgestellt, dass Belehrungstexte nicht den vom Gesetzgeber festgesetzten Anforderungen entsprechen: Belehrungen seien teilweise zu vage formuliert und schon die äußere Gestaltung lasse vielfach zu wünschen übrig. Bemängelt werden gravierende Verstöße gegen gesetzliche Vorgaben, wie etwa das sogenannte „Deutlichkeitsgebot“.

Höchstrichterliche Rechtsprechung macht unerwarteten Ausstieg möglich – auch Verträge der DKB könnten noch widerrufbar sein!

Für Darlehensnehmer eröffnet sich aufgrund dieser Rechtsprechung die Möglichkeit, Immobiliendarlehen noch nach jahrelanger Laufzeit zu widerrufen. Wird nämlich eine Widerrufsbelehrung gerichtlich für ungültig erklärt, hat die 14-tägige Widerrufsfrist nie zu laufen begonnen. Ein Ausstieg aus dem Vertrag durch Widerruf ist damit noch heute möglich und die im Kündigungsfall vorgesehene teure Vorfälligkeitsentschädigung ist nicht zu zahlen.

Darlehensnehmer haben damit in Zeiten äußerst attraktiver Zinskonditionen an den Geldmärkten die Chance, alte Verträge zu widerrufen und zu deutlich günstigeren Sätzen umzuschulden. Hier sind tausende Euro an Zinsersparnis drin!

Gesetzesänderung beendet „ewiges“ Widerrufsrecht bereits Mitte des Jahres – Darlehensnehmer müssen sich beeilen!

Eine kürzlich auf den Weg gebrachte Gesetzesänderung sorgt indes für ein jähes Ende des nach vorheriger Rechtslage zeitlich unbegrenzt auszuübenden, „ewigen“ Widerrufsrechts. Zum 21. Juni diesen Jahres erlischt das Widerrufsrecht zu zwischen 2002 und 2010 geschlossenen Verträgen. Hintergrund der Änderung ist wohl der wachsende Druck der Finanzlobby auf die Politik. Die fehlende zeitliche Eingrenzung des Widerrufsrechts machte den Banken dauerhafte Sorgen, da sie den auf sie zukommenden Schaden kaum realistisch abschätzen konnten. Nun hat die Politik das Widerrufsrecht zum Nachteil des Verbrauchers kassiert und begründet die Änderung der Rechtslage mit einem öffentlichen Bedürfnis nach mehr Rechtssicherheit. Faktisch werden hier Verbraucherrechte gravierend verkürzt - Darlehensnehmer müssen sich dennoch beeilen!

Ihr Vertrag mit der DKB könnte noch fristgerecht widerrufbar sein!

Uns vorliegende Verträge der DKB aus verschiedenen Jahrgängen weisen verschiedenste Fehler auf. Die Verträge könnten noch widerrufbar sein. Eine professionelle Prüfung der Verträge durch unsere Experten wird dringend empfohlen.

DKB liefert in ihren Belehrungen keine Angabe zur Rückgewährfrist im Falle des Widerrufs und benachteiligt dadurch den Darlehensnehmer

Nach dem erfolgten Widerruf eines Immobiliendarlehensvertrags sind von beiden Vertragsparteien alle gegenseitig erhaltenen Zahlungen rückzugewähren, es entsteht das sogenannte „Rückgewährschuldverhältnis“. Zur Erfüllung dieser Pflicht besteht eine gesetzliche Frist von 30 Tagen. Einen Hinweis auf diese Frist bleibt die DKB jedoch schuldig. An dieser Stelle wird damit nicht vollständig belehrt, obwohl vom Gesetzgeber eine umfängliche Belehrung über Rechte und Pflichten gefordert ist. Ein Hinweis auf das Bestehen einer Frist zur Rückgewähr kann mit Blick auf die Vorgaben des Gesetzgebers nicht entbehrlich sein. Der Darlehensnehmer muss hier im Zweifel annehmen, beide Parteien würden keiner Frist zur Rückgewähr unterliegen. Die Widerrufsbelehrung der DKB verschafft ihm also ein falsches Bild der tatsächlichen Rechtslage. Ein solches Ergebnis ist nicht hinnehmbar.


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Ihre Vorteile nach Inanspruchnahme unserer kostenlosen Ersteinschätzung:

  1. Sie wissen ob Ihre Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist
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  5. Wir sagen Ihnen wie lange es dauert bis Sie aus dem Vertrag heraus kommen

Kurz: Sie wissen was Ihnen zusteht und was es kostet

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