Sparkassenverlag muss noch bis 21. Juni 2016 mit vielen Widerrufen rechnen

Sparkassenverlag muss noch bis 21. Juni 2016 mit vielen Widerrufen rechnen
29.04.2016258 Mal gelesen
Sparkassenverlalg belehrt seine Kunden in mehreren Fällen falsch über ihr Widerrufsrsrecht. Um zu wissen, ob Sie falsch belehrt worden sind, bietet die Kanzlei Werdermann I von Rüden eine kompetente und kostenlose Erstberatung nach der Sichtung Ihrer Unterlagen!

Der Sparkassenverlag belehrt seine Kunden bundesweit falsch über ihre Widerrufsrechte

 

Der Sparkassenverlag, die sog. Mutter aller Sparkassen, welcher für alle Sparkassen bundesweit unter anderem auch die Widerrufsbelehrungen verfaßt, hat fehlerhafte Widerrufsbelehrungen verwendet.

Die rechtliche Folge einer falschen Belehrung ist, dass ein vor vielen Jahren geschlossener Verbraucherdarlehensvertrag heute noch immer widerrufen werden kann. Dem liegt eine verbraucherfreundliche Gesetzesänderung zu Grunde, die vorsieht, dass die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen im Falle einer falschen Belehrung nie zu laufen beginnt.

Deswegen können Kunden, die vom Sparkassenverlag falsch belehrt worden sind, noch heute ihre Verträge widerrufen.

 

Kunden sollten den "Widerrufsjoker" nutzen und eine Umschuldung einleiten

 

Die Kunden der Sparkasse können nun von dem sog. "Widerrufsjoker" Gebrauch machen. Indem sie den Vertrag noch heute widerrufen, können sie von der wirtschaftlich sinnvollen Umschuldung Gebrauch machen. Dabei haben manche Verbraucher schon Summen in bis zum fünfstelligen Bereich gespart. Dies liegt daran, dass die Verbraucher im Falle eines Widerrufes nicht die bei der Kündigung fällige Vorfäligkeitsentschädigung zahlen müssen, die eine Umschuldung regelmäßig wirtschaftlich sinnlos machen würde.

Zudem sind die momentanen Zinsen auf einem historischen Tiefpunkt angelangt, was zu weiteren Ersparnissen führt.

 

Der Sparkassenverlag hat die Widerrufsbelehrung äußerlich nicht hervorgehoben

 

Der Sparkassenverlag hat die Widerrufsbelehrung nicht, wie in § 355 Abs. 2 BGB vorgeschrieben, äußerlich hervorgehoben. Dies ist aber laut einer Gesetzesbegründung allein schon deswegen notwendig, da die Belehrung den Verbraucher nicht nur über seine Rechte informieren soll, sondern ihn auch dazu in die Lage versetzten soll, das Widerrufsrecht auszuüben. Diesem Erfordernis wird eine lediglich inhaltlich richtige Widerrufsbelehrung nicht gerecht. Vielmehr ist eine in der Form deutlich hervorgehobene Belehrung zusätzlich erforderlich. Um dem sog. Deutlichkeitsgebot gerecht zu werden, ist zudem eine ausreichend große Schrift und Untergliederung des Textes erforderlich.

Die von dem Sparkassenverlag genutzte Belehrung unterscheidet sich gestalterisch nicht von dem übrigen Schriftbild, und ähnelt dem vorangegangenen Vertragstext enorm. Bloße drucktechnische Hervorhebungen der Überschrift, sowie die Verwendung größerer Absätze genügen den Anforderungen regelmäßig nicht. Insbesondere wurde ein Rahmen zur Abgrenzung und Hervorhebung von anderen Inhaltspunkten des Darlehensvertrages gerade nicht verwendet.

 

Der Sparkassenverlag ändert zudem das äußere Erscheinungsbild durch das abdrucken von Klammern

 

Die Widerrufsbelehrung der Sparkasse enthält zudem den überflüssigen Klammerzusatz (" Name, Firma und ladungsfähige Anschrift des Kreditinstitutes, ggf. Fax-Nr., E-Mail-Adresse und/oder, wenn der Verbraucher eine Bestätigung seiner Willenserklärung erhält, auch eine Internet-Adresse"). Der Verbraucher könnte durch jegliche nicht erforderliche Zusätze von dem relevanten Inhalt der Widerrufsbelehrung abgelenkt werden.

 

Der Sparkassenverlag ist jedoch schon bald vor Widerrufen sicher

 

Die Verbraucher stehen nun unter Zeitdruck, denn durch eine jüngst erfolgte Gesetzesänderung, die von der großen Koalition befürwortet worden ist, wurde das gesetzliche Widerrufsrecht bei der fehlerhaften Belehrung von Verbrauchern auf lediglich ein Jahr und 14 Tage befristet.

Diese Gesetzesänderung entspricht den Wünschen vieler Kreditinstitute, da diese sich dadurch vor allem mehr Rechtssicherheit erhoffen. Noch ist ein Widerruf möglich, aber der Verbraucher sollte schnellstmöglich handeln, um noch von dem ihm zustehenden Rechten Gebrauch zu machen - bevor es zu spät ist!

  

Werdermann | von Rüden bieten kostenlose Erstprüfung von Vertragsunterlagen – erfolgreich Vertrag bei der Sparkasse Bremen widerrufen

Die Anwälte der Kanzlei Werdermann | von Rüden bieten professionelle Beratung und vor allem eine kostenlose Erstprüfung der Vertragsunterlagen der Sparkasse Bremen auf ihre Widerrufbarkeit. Durch die bundesweite Übernahme entsprechender Mandate hat sich die Kanzlei Werdermann | von Rüden in den letzten Jahren bundesweit einen exzellenten Ruf unter anderem auf diesem Gebiet erarbeitet. Weitere Informationen dazu, vor allem zur kostenlosen Erstprüfung, finden Sie unter folgendem Link: https://www.wvr-law.de/widerruf-immobilienkredit-ohne-vorfaelligkeitsentschaedigung

 

Ihre Vorteile nach Inanspruchnahme unserer kostenlosen Ersteinschätzung:

 
  1. Sie wissen, ob Ihre Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist.
  2. Wir sagen Ihnen, wie die Gerichte gerade zu Ihrem Fall entscheiden.
  3. Wir nennen Ihnen Ihr Einsparpotential beim Widerruf.
  4. Wir sagen Ihnen, was die Rechtsdurchsetzung kostet.
  5. Wir sagen Ihnen, wie lange es dauert, bis Sie aus dem Vertrag herauskommen.
 

Kurz: Sie wissen, was Ihnen zusteht und was es kostet!