BHW Bausparkasse AG - Immobiliendarlehensverträge noch bis Mitte Juni ablösen und profitieren!

BHW Bausparkasse AG - Immobiliendarlehensverträge noch bis Mitte Juni ablösen und profitieren!
06.04.2016307 Mal gelesen
BGH Rechtsprechung macht attraktiven Ausstieg in Zeiten günstiger Kreditzinsen möglich!

Nach Ansicht des höchsten deutschen Gerichts sind tausende Widerrufsbelehrungen zu nach dem 1. November 2002 geschlossenen Immobiliendarlehensverträgen fehlerhaft. Auch Verträge der BHW könnten noch bis Mitte diesen Jahres widerrufbar sein.

Hintergrund: Beginnt die gesetzliche Widerrufsfrist zu einem Immobiliendarlehen aufgrund Fehlerhaftigkeit der Widerrufsbelehrung niemals zu laufen, lässt sich der Vertrag noch nach Jahren widerrufen. Ohne Zahlung der für den außerplanmäßigen Ausstieg im Normalfall vorgesehenen Vorfälligkeitsentschädigung - diese fällt nur im Kündigungsfall an. Da die europäische Geldpolitik ein aktuell historisch niedriges Zinsniveau generiert, bietet sich Verbrauchern die Chance, neue Verträge zu deutlich attraktiveren Konditionen zu schließen. Hier sind nach einer Umschuldung tausende Euro an Zinsersparnis drin!

Unterm Strich lässt sich hier also bares Geld sparen. Darlehensnehmern wird zu einer zeitnahen Konsultation unserer Experten geraten. Die Verträge der BHW weisen teilweise eklatante Verstöße gegen die Vorgaben des Gesetzgebers auf. So wird etwa das sogenannte „Deutlichkeitsgebot“, welches die Verständlichkeit der Belehrungen für den juristischen Laien gewährleisten soll, vielfach nicht beachtet.

Verträge mit der BHW Bausparkasse AG möglicherweise nur noch bis Mitte diesen Jahres widerrufbar.

Gleichzeitig steht offenbar eine Gesetzesänderung an, die den Widerruf entsprechender Verträge zum Stichtag 21. Juni 2016 unmöglich machen würde. Das Widerrufsrecht zu zwischen 2002 und 2010 geschlossenen Verträgen würde zu diesem Datum auslaufen. Hintergrund ist wohl eine intensive Lobbyarbeit von Bankenverbänden. Darlehensnehmer müssen sich möglicherweise beeilen.

Verzicht auf Zwischenüberschriften in Belehrungen der BHW Bausparkasse AG

Die BHW verzichtet in ihren Belehrungen auf die vom Gesetzgeber vorgesehenen Zwischenüberschriften für Widerrufsbelehrungen. Sie überschreibt ihre Belehrung vielmehr pauschal mit „Widerrufsrecht“. Durch den Verzicht auf Überschriften wie „Widerrufsfolgen“ wird nicht deutlich, dass dem Kunden nach einem Widerruf nicht nur Rechte, sondern auch erhebliche Pflichtenentstehen. Er hat nämlich im Rahmen des sogenannten „Rückgewährschuldverhältnisses“ alle erhaltenen Zahlungen dem Kreditinstitut rückzuerstatten.

Gesetzlich gefordert ist eine umfassende und vor allem deutliche Belehrung. Diesem Erfordernis wird hier eindeutig nicht entsprochen.

Überflüssiger Zusatz zu „finanzierten Geschäften“ in Formularen der BHW Bausparkasse AG

Weiterhin findet sich in den Belehrungen der BHW regelmäßig ein ganzer Absatz zu sogenannten „finanzierten Geschäften“. Da finanzierte Geschäfte nicht zwangsläufig ein Bestandteil des Immobiliendarlehensvertrags sein müssen, ist der Absatz meist überflüssig. Für den rechtsunkundigen Darlehensnehmer ist er zudem verwirrend, weil ihm unklar sein wird, worum es sich bei einem finanzierten Geschäft überhaupt handelt.

Werdermann | von Rüden Rechtsanwälte – Widerruf Ihres Immobiliendarlehens bei der BHW durch unsere Experten.

Bei Werdermann | von Rüden blicken wir auf langjährige Erfahrung im Bereich des Kapitalmarktrechts zurück. Aktuell sind wir verstärkt mit der Vertretung von Darlehensnehmern verschiedenster Kreditinstitute befasst. Zahlreichen Mandanten haben wir bereits einen Ausstieg aus lästigen Alt-Verträgen und den Neuabschluss zu attraktiven Konditionen ermöglichen können. Wir sind zuversichtlich, auch in Ihrem Fall erfolgreich zu sein!

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