Hamburger Sparkasse AG verschafft vielen Kunden ungewollt Widerrufsrecht

Hamburger Sparkasse AG verschafft vielen Kunden ungewollt Widerrufsrecht
02.03.2016193 Mal gelesen
Kunden der Hamburger Sparkasse AG sollten jetzt handeln - Werdermann | von Rüden bietet kostenlose Erstprüfung, um "ewiges" Widerrufsrecht auf den Weg zu bringen!

Hamburger Sparkasse AG verschafft vielen Kunden ungewollt Widerrufsrecht

Darlehensnehmer, die bei der Hamburger Sparkasse AG um das Jahr 2006 ein Immobiliendarlehen aufgenommen haben, könnten ihren Darlehensvertrag gegebenenfalls noch heute widerrufen. Weil die in diversen Verträgen verwendeten Widerrufsbelehrungen fehler- oder lückenhaft sind, setzte die Widerrufsfrist eben dieser Verträge offenbar bis heute nicht ein, was die Verträge widerrufbar macht. Gestützt ist dieses „ewige“ Widerrufsrecht auf eine aktuell noch geltende, verbraucherfreundliche Regelung aus dem Jahr 2002. Kunden der Hamburger Sparkasse AG könnte demnach das sogenannte „ewige“ Widerrufsrecht zustehen; allein, weil die Widerrufsbelehrungen in ihren Vertragsunterlagen fehlerhaft sind.

 

Widerruf kostet Hamburger Sparkasse AG hohe Geldsummen – zum Vorteil der Verbraucher 

Das Recht, noch heute widerrufen zu können, bringt für Kunden der Hamburger Sparkasse AG nicht nur einen rechtlichen Vorteil mit sich. An den Widerruf eines Darlehensvertrages ist keine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung gekoppelt, wie es bei einer Kündigung der Fall ist. Vielmehr wird der Vertrag lediglich rückabgewickelt und die vorvertraglichen Verhältnisse hergestellt, sollte eine der Parteien widerrufen. Darlehensnehmer der Hamburger Sparkasse können also einen zu schlechten Konditionen geschlossenen Darlehensvertrag widerrufen und gegen ein neu geschlossenes Darlehen zu wesentlich besseren Konditionen eintauschen. Der Kunde spart dadurch neben der Vorfälligkeitsentschädigung die zu hohen Zinsen und weitere versteckte Kosten des Altkredits.

 

Unzulässigkeiten, Ungenauigkeiten und Fehler in Widerrufsbelehrungen der Hamburger Sparkasse AG

Die Hamburger Sparkasse AG ebnete den Weg zur Geldersparnis des Kunden unfreiwillig durch ungenaue und unpräzise Formulierungen und mehrere Verstöße gegen das gesetzliche Deutlichkeitsgebot, das eine unmissverständliche Aufklärung des Verbrauchers verlangt. Die Widerrufsbelehrungen der Hamburger Sparkasse AG wiesen Lücken bezüglich des exakten Fristbeginns auf. Eine Belehrung über wesentliche Umstände, die den Beginn der Widerrufsfrist maßgeblich beeinflussen, wurde dem Kunden vorenthalten, sodass diesem eine genaue Bestimmung des Fristbeginns nicht möglich war. Weiterhin führte die Hamburger Sparkasse in den Belehrungen Informationen zu „finanzierten Geschäften“ auf, obwohl diese irrelevant und überflüssig waren. Dass derartig unerhebliche Zusätze unzulässig sind, urteilte der Bundesgerichtshof bereits 2002. Neben diesen Mängeln sind noch weitere Missachtungen der gebotenen Deutlichkeit zu finden, die das „ewige“ Widerrufsrecht für Kunden der Hamburger Sparkasse begründen.

 

Unachtsamkeit lässt Hamburger Sparkasse AG Vertrauensschutz des Gesetzgebers verlieren

Aufgrund einer unachtsamen Abweichung vom gesetzlichen Muster fallen die Fehler in den Widerrufsbelehrungen in den Verantwortungsbereich der Hamburger Sparkasse AG selbst. Denn anstatt die Schutzwirkung durch unveränderte Übernahme des gesetzlichen Musters für Widerrufsbelehrungen genießen zu können, fügte die Hamburger Sparkasse Absätze hinzu, ohne dass diese von Nöten gewesen wären. Die Fehlerhaftigkeit ist der Bank dementsprechend voll anzulasten, Verantwortung und Folgen hierfür sind von der Hamburger Sparkasse zu tragen.

 

Gesetzesentwurf von „Schwarz-Rot“ lässt Widerrufsrecht von Hamburger Sparkasse AG Kunden im Juni erlöschen

Um mehr Rechtssicherheit für Kreditinstitute zu schaffen, brachte die Bundesregierung Ende Januar einen bankenfreundlichen Gesetzesentwurf auf den Weg, der die Abschaffung des „ewigen“ Widerrufs und die Einführung einer absoluten Widerrufsfrist vorsieht. Dieser Gesetzesentwurf wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon im Juni 2016 Bundestag und Bundesrat passiert haben und kurz danach in Kraft treten. Es bedarf nun zügigen Handelns seitens der Hamburger Sparkasse Kunden, um ihr Widerrufsrecht rechtzeitig durchzusetzen und gegebenenfalls hohe Geldsummen sparen zu können.

 

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Da es zum Durchsetzen des „ewigen“ Widerrufsrechts eines geschulten juristischen Auge, Erfahrung und Geschick bedarf, ist professioneller Rat unumgänglich. Die Kanzlei Werdermann | von Rüden umfasst ein eingespieltes Team junger Anwälte, die seit längerer Zeit auf dem gesamten Bundesgebiet Mandanten in dieser Hinsicht erfolgreich vertreten. Als spezielle Leistung bietet Werdermann | von Rüden eine kostenlose erste Begutachtung von Vertragsunterlagen auf Widerrufbarkeit.

 

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