Haften die Lehman-Darlehen-Nehmer mit ihren Grundstücken für Verbindlichkeiten der Bank?

19.11.2008557 Mal gelesen

Das Handelsblatt berichtete in seiner Ausgabe vom 12. November 2008 über einen besonderen Kniff des insolventen Lehman Brother Bankhauses. In Kreditverträgen des Bankhauses seien Klauseln enthalten, die es der Bank erlauben, die von den Kunden gegebenen Sicherheiten einzusetzen, um damit einen eigenen Darlehensvertrag zu besichern.

Kunden scheinen somit mit einer Grundschuld zwei Darlehensverträge abgesichert zu haben - den eigenen und den des Bankhauses. Entsprechende Klauseln seien unterzeichnet worden, ohne sich über die Bedeutung zu informieren.

Derzeit ist noch ungeklärt, ob sich diese Art der Sicherheitsgewährung auch auf die Kunden der deutschen Niederlassung erstreckt hat. Darüber hinaus strittig dürfte die Bestandskraft einer solchen Klausel sein.

Um späte und unangenehme Überraschungen zu vermeiden, sollten Darlehensnehmer ihren Fall unbedingt von einem spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.

 

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