Hanseatic Bank: Immobiliendarlehensverträge jetzt ablösen und attraktiv umschulden!

Hanseatic Bank: Immobiliendarlehensverträge jetzt ablösen und attraktiv umschulden!
22.10.2015319 Mal gelesen
Jetzt aus alten Verträgen aussteigen und keine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Mit Werdermann | von Rüden!

Rechtsprechung des BGH: Tausende fehlerhafte Widerrufsbelehrungen zu Immobiliendarlehensverträgen im ganzen Bundesgebiet
Kreditinstitute wie die Hanseatic Bank sind seit dem 1. November 2002 verpflichtet, Darlehensnehmer bei Abschluss eine Immobiliendarlehensvertrages umfassend über ihre Widerrufsrechte zu informieren. Dieser Verpflichtung kamen die Rechtsabteilungen der Banken vielfach aber nur unzureichend nach: Gerichte aller Instanzen bemängelten in zahlreichen Verfahren Verstöße gegen das gesetzliche Deutlichkeitsgebot oder auch unübersichtliche Gestaltungslösungen in den Formularen. Auch der BGH hat bereits mehrfach entsprechende Belehrungen für ungültig erklärt. Schätzungen zu Folge sind rund 80% der im Bundesgebiet existierenden Belehrungsformulare zu Immobiliendarlehensverträgen betroffen und können ungültig sein.

Werdermann | von Rüden: Chance auf deutliche Zinsersparnisse für Darlehensnehmer
Darlehensnehmer haben damit in Zeiten niedriger Zinsen an den Geldmärkten die Möglichkeit, ihr Vertragsverhältnis ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung zu verlassen. Die Vorfälligkeitsentschädigung ist eine Art Vertragsstrafe, die im Kündigungsfall anfällt und im europäischen Vergleich in Deutschland besonders hoch ist. Nach einem Widerruf können Darlehensnehmer ihre Verträge zu aktuell günstigen Konditionen umschulden. Zusätzlich macht aktuell ein Beschluss des BGH vom 22. September einen Widerruf noch attraktiver. Das höchste deutsche Gericht bringt hier Klarheit für die Rückabwicklung von Darlehen: Ein neuer Berechnungsansatz führt im Widerrufsfall zu wesentlich geringeren Restzinszahlungen durch den Verbraucher. Wer sein Darlehen erfolgreich widerruft, kann damit tausende Euro sparen!

Verträge möglicherweise nur noch bis Mitte 2016 widerrufbar
Indessen droht ein Ende des „Widerrufsjokers“ schon Mitte kommenden Jahres. Ein Gesetzesvorschlag des Bundesrates wird bei seiner Umsetzung dazu führen, dass die meisten Verträge nur noch bis zum 21. Juni 2016 widerrufbar sind. Offenbar hat die Bankenlobby hier ganze Arbeit geleistet. Interessierte Darlehensnehmer sollten sich also beeilen!

Auch Ihr Darlehen bei der Hanseatic Bank ist möglicherweise widerrufbar!
Wir haben in Formularen der Hanseatic Bank bereits einige Abweichungen vom gesetzlichen Muster entdecken können. Die fraglichen Belehrungen stammen aus dem Jahr 2009, gleichzeitig können aber selbstverständlich auch Formulare aus anderen Jahrgängen betroffen sein.

Hanseatic Bank liefert ungenaue Bestimmung zum Beginn der Widerrufsfrist
In den von der Hanseatic Bank verwendeten Formularen heißt es: „Die Frist beginnt einen Tag nach Abschluss des Kreditvertrages.“ Maßgeblich für die Fristbestimmung ist nach dieser Formulierung der Vertragsschluss. Wann aber ein Vertrag genau geschlossen ist, kann der juristische Laie kaum wissen. Ihm bleibt unklar, ob der Fristlauf beginnt, wenn er selbst seine Erklärung unterschrieben und abgeschickt hat, oder wenn er die Annahmeerklärung der Bank erhält. Eine nähere Beschäftigung mit juristischen Themen soll von ihm nach Willen des Gesetzgebers nicht verlangt werden – wäre hier jedoch erforderlich. Die Vereinbarkeit der Bestimmung zum Fristbeginn der Hanseatic Bank mit den gesetzlichen Vorgaben ist sehr fraglich.

Unpassende Bestimmung zu Wertersatzpflicht in Formularen der Hanseatic Bank
Weiter bestimmt die Bank für den Widerrufsfall eine Wertersatzpflicht des Kunden, wenn dieser „die empfangenen Leistungen ganz oder teilweise nicht bzw. nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren“ kann. Wertersatzpflichten sind für Verträge über Sachen vorgesehen und sollen dann Anwendung finden, wenn Kunden die rückzugewährenden Sachen durch Benutzung verschlechtert haben. Bei einem Vertrag über einen Bestimmten Geldwert ergibt die Bestimmung einer solchen Frist aber von Grund auf keinen Sinn. Die Vereinbarkeit einer solchen offenbar unsinnigen Bestimmung mit den gesetzlichen Vorgaben ist erneut fraglich.

Werdermann | von Rüden Rechtsanwälte – Prüfung Ihrer Unterlagen durch Experten
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Kurz: Sie wissen was Ihnen zusteht und was es kostet