Immobilienkredite: Widerrufsrecht für Altverträge soll aufgehoben werden – Jetzt Chance auf Kreditwiderruf sichern und Vorteile nutzen

12.10.2015154 Mal gelesen
Berlin, den 12. Oktober 2015. Banken und Sparkassen haben ihre Immobiliendarlehnsnehmer in der Vergangenheit ganz überwiegend falsch oder unzureichend über deren Widerrufsrecht belehrt. Die Folge: Diese Verträge können – selbst wenn sie bereits beendet sind – heute noch widerrufen werden. Der Vorteil dieses so entstandenen „ewigen“ Widerrufsrechts besteht für die Darlehnsnehmer in einer zinsgünstigen Neufinanzierung, der Vermeidung einer Vorfälligkeitsentschädigung oder aber deren Rückerstattung. Doch damit soll nun Schluss sein.

Gesetzgebung will Widerrufsrecht rückwirkend beschränken
Das aktuell im Bundestag debattierte Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie regelt die Vergabe von Immobilienkrediten umfassend neu. Damit wolle man – so in der Begründung des Gesetzentwurfes – ein „hohes Verbraucherschutzniveau“ schaffen und die Vorgaben zur Darlehensvergabe und -vermittlung EU-weit harmonisieren. Was gut klingt, ist aber nicht immer gut, denn im Zuge dieses Gesetzesvorhaben soll nunmehr das Widerrufsrecht bei Immobiliendarlehen für Verbraucher eingeschränkt werden. Abgesehen davon, dass der Gesetzentwurf grundsätzlich ein Erlöschen des Widerrufsrechts bei Immobiliendarlehen nach einem Jahr und 14 Tagen vorsieht, ganz gleich, ob das Kreditinstitut zuvor seiner Belehrungs- bzw. Informationspflichten nachgekommen ist, soll jetzt rückwirkend bei den sog. Altverträgen das „ewige Widerrufsrecht“ abgeschafft werden. Das würde bedeuten, dass das Widerrufsrecht bei allen von Oktober 2002 bis Juni 2010 geschlossenen Kreditverträgen am 21. Juni 2016 erlischt. Dieses Vorhaben hat nicht zuletzt auch dadurch ein Gschmäckle, da der Gesetzentwurf der Bundesregierung eine solche Einschränkung des Widerrufsrechts nicht vorsah und auch die 1. Lesung im Bundestag sich damit nicht beschäftigte. Kurzum: Die Lobbyarbeit der Banken scheint zu Lasten der Verbraucher von Erfolg gekrönt.

Schnell handeln – Chancen wahren
Angesichts der wahrscheinlich wenigen verbleibenden Monate für einen Kreditwiderruf kann man Immobiliendarlehensnehmer nur eines empfehlen: Umgehend den Darlehensvertrag von einer spezialisierten Fachanwaltskanzlei auf Widerrufbarkeit prüfen lassen. Die Chancen sind gut, denn 98 % aller Verträge sind widerrufbar. Wer angesichts dieser Tatsache nicht oder zu spät handelt, den „bestraft“ die Bank. Denn das Einsparpotential nach einem erfolgreichen Widerruf ist erfahrungsgemäß erheblich und wer bereits eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen musste, weiß um den hohen Betrag.

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Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
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