Immobiliendarlehensverträge bei der Dresdner Bank jetzt widerrufen und vom aktuell günstigen Zinsniveau profitieren!

09.10.201536 Mal gelesen
Jetzt widerrufen und Vorfälligkeitsentschädigung sparen – unsere Erfahrung ist Ihr Vorteil: Werdermann | von Rüden.

Bundesgerichtshof:

Widerrufsbelehrungen ungültig, Verträge noch heute widerrufbar Seit dem 1. November 2002 sind Kreditinstitute – wie die Dresdner Bank- bei Vergabe eines Immobiliendarlehens verpflichtet Verbraucher umfassend über ihr Widerrufsrecht zu informieren. Das muss schriftlich, im Vertrag geschehen und soll für den juristischen Laien verständlich formuliert sein. In vielen Verfahren stellten Gerichte aber fest, dass Belehrungstexte den gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Deutlichkeit und Verständlichkeit nicht entsprachen.

BGH hält Darlehensverträge der Dresdner Bank für widerrufbar

Der Bundesgerichtshof bestätigte diese Rechtssprechung bereits mehrfach. Für Darlehensnehmer ist dieser Kurs der Judikative in Zeiten günstigen Geldes an den Märkten äußerst erfreulich, denn: Ist eine Widerrufsbelehrung aufgrund ihrer Fehlerhaftigkeit ungültig, hat die 14-tägige Widerrufsfrist nie zu laufen begonnen. Der Vertrag kann damit noch heute widerrufen werden und das, ohne die im Kündigungsfall vorgesehene Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen. Darlehensnehmern eröffnet sich die Möglichkeit, neue Darlehensverträge zu aktuell deutlich attraktiveren Konditionen abzuschließen, die sogenannte „Umschuldung“.

Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen der Dresdner Bank

Auch Verträge mit der Dresdner Bank aus dem Jahr 2005 möglicherweise widerrufbar Wer einen Immobiliendarlehensvertrag mit der Dresdner Bank im Zeitraum 2004 bis 2010 geschlossen hat, sollte seine Unterlagen Experten zur Prüfung vorlegen.

Insbesondere in von der Bank im Dezember 2005 ausgegebenen Texten haben wir Abweichungen von den gesetzlichen Vorgaben festgestellt. Diese können erste Anhaltspunkte für eine Widerrufbarkeit der Verträge liefern. Darlehensnehmer sind an dieser Stelle dazu angehalten, ihre Unterlagen einmal auf die im Folgenden genannten Formulierungen hin zu überprüfen.


Dresdner Bank klärt ungenügend über Fristen auf - "frühestens"

Ungenaue Bestimmung des Fristbeginns bei der Dresdner Bank So heisst es in den Belehrungstexten zum Fristbeginn etwa:

„Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung.“

Die Formulierung legt dem Darlehensnehmer nahe, dass der Beginn des Fristlaufs wohl noch von weiteren Voraussetzungen abhängig sein wird. Was aber noch konkret geschehen muss um die Frist in Gang zu setzen, wird nicht näher erörtert. So bleibt es bei einer ungenauen Formulierung, die viel Raum für Interpretation lässt. Die Belehrungstexte sollen nach den Vorgaben des Gesetzgebers aber gerade keinen Raum für Interpretation oder gar Spekulation lassen, sondern umfassend und eindeutig informieren. Eine Vereinbarkeit mit diesen Vorgaben scheint vorliegend sehr fragwürdig.

Identische Formulierungen finden sich beispielsweise auch in Belehrungstexten der Allianz Lebensversicherung aus 2007, der Barmenia Lebensversicherung aus 2008 und der Berliner Bank (2006).

Dresdner Bank klärt nur einseitig über Rückgewährfristen auf

Fristen zur Rückgewähr im Widerrufsfall nur unvollständig dargestellt Im Weiteren belehrt die Dresdner Bank zu den „Widerrufsfolgen“ nicht umfassend genug. Sie bestimmt die Pflicht des Darlehensnehmers, nach einem erfolgtem Widerruf, die erhaltenen Leistungen innerhalb einer Frist von 30 Tagen zurückzugewähren. Diese Pflicht besteht nach einem Widerruf aber für beide Parteien, auch die Bank müsste also alle erbrachten Leistungen des Darlehensnehmers binnen 30 Tagen zurückgewähren. Eine Belehrung darüber unterbleibt aber. Für den Kunden kann so der Eindruck entstehen, dass für die Bank gerade keine Frist zur Rückgewähr besteht. Die Formulierung ist irreführend, ihre Wirksamkeit zumindest fraglich.

Werdermann | von Rüden Rechtsanwälte – Verträge von Experten prüfen lassen

Nicht jede ungenaue Formulierung kann im Einzelfall zur Unwirksamkeit der Bestimmungen führen. Vermehrte Mängel stellen jedoch erste Anhaltspunkte für eine Widerrufbarkeit der Verträge dar. Die Bestimmung Ihrer individuellen Erfolgsaussichten sollten Sie Experten überlassen. Das Widerrufsrecht des Verbrauchers ist vom Gesetzgeber grundsätzlich natürlich nicht dazu vorgesehen, Darlehensnehmern eine günstige Möglichkeit zum Vertragsausstieg in Zeiten niedriger Zinsen zu verschaffen. Ein Widerruf sollte daher gut durchdacht und rechtlich sinnvoll begründet sein. Verbraucher die einen eigenmächtigen Widerruf vornehmen, gehen das Risiko ein sich ihrer Rechte zu beschneiden. Bei Werdermann | von Rüden bieten wir Ihnen eine kostenlose Vorprüfung Ihrer Unterlagen an. Auf dieser Grundlage wird es uns möglich sein, Ihre Chancen auf einen erfolgreichen Widerruf realistisch einzuschätzen.

Aufgrund einer für 2016 angekündigten Gesetzesänderung, die zu einer bedeutenden Verkürzung des „ewigen“ Widerrufsrechts führen könnte, ist zudem aktuell Eile geboten. Wir raten Ihnen eine zeitnahe Konsultierung unserer Experten.

Vor dem Hintergrund unserer langjährigen Erfahrung im Bereich des Bank - und Kapitalmarktrechts sind wir indes zuversichtlich Ihnen den Ausstieg aus Ihrem unattraktiven Darlehen ermöglichen zu können! Nähere Informationen finden sie unter www.wvr-law.de/widerruf-immobilienkredit-ohne-vorfaelligkeitsentschaedigung.