Widerrufsbelehrungen in Immobiliendarlehensverträgen - Berliner Sparkasse - Berliner Volksbank

Widerrufsbelehrungen in Immobiliendarlehensverträgen - Berliner Sparkasse - Berliner Volksbank
19.08.2014535 Mal gelesen
Bei Widerrufsbelehrungen in Immobiliendarlehensverträgen sind in Berlin auch die Berliner Sparkasse, Berliner Volksbank, Berliner Bank und die DKG AG betroffen. Dies ergibt eine Darstellung der Verbraucherschützer und Verbraucheranwälte. Bitte Anwalt einschalten!

Bei Widerrufsbelehrungen in Immobiliendarlehensverträgen sind in Berlin die 

- Berliner Sparkasse,

- Berliner Volksbank,

- Berliner Bank und die

- DKG AG

betroffen. Dies ergibt eine Darstellung der Verbraucherschützer und von Verbraucheranwälten bei einer Auswertung von einen hohen Zahl von Immobiliendarlehensverträgen. 

Bundesweit war bei fast 80 % der Fälle die Widerrufsbelehrung falsch.

In Berlin wurden Verträge zwischen 2006 und 2008 ausgewertet und es lagen klare Fehler in der Widerrufsbelehrung vor. Selbst das OLG Brandenburg hat zu Widerrufsbelehrungen Fehler bei Sparkassen festgestellt.

Bei der DKB AG liegen die Fehler im Zeitraum von 2003 bis 2011.

Auch Anlegerschutzanwälte machen viel Erfahrungen mit den Widerrufsbelehrungen. Es wird von Seite der Banken, Sparkassen und Volksbanken teilweise nicht, falsch oder sehr verzögert reagiert. Erst bei einer Klage kommt etwas Bewegung in die Verfahren. Die Institute halten sich nur zögerlich an die BGH Rechtsprechung und verweisen oft auf die Verjährung der Ansprüche. Dazu wird der BGH Ende Oktober 2014 entscheiden. Die Prognose ist  aber sehr positiv für die Kunden der Institute.

Quelle: Eigene Verfahren und Verbraucherzentrale Hamburg von Juni 2014