Rechtsanwalt Dr. Gansel in der Wirtschaftswoche zum Thema „Immobilien: Raus aus dem teuren Kredit“

06.12.2013512 Mal gelesen
Berlin, den 6. Dezember 2013: In ihrer heutigen Ausgabe berichtet die Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ unter der Überschrift „Raus aus dem teuren Kredit!“ wie Bauherren und Immobilienkäufer Zinsen durch Umschuldung sparen können.

Widerrufen statt kündigen
Rechtsanwalt Gansel stellt eingangs des Artikels klar, dass die scheinbar „normale“ Lösung, die Kündigung des Kredites, dem Darlehensnehmer nur selten zur Verfügung steht. Denn die Bank ist nur in Ausnahmefällen verpflichtet, einer Kreditkündigung vor Ablauf der Zinsbindung zuzustimmen. Das betrifft z.B. den Verkauf der Immobilie. Da aber viele Banken und Sparkassen ihre Darlehensnehmer falsch über ihr Widerrufsrecht belehrt haben, können sie noch heute ihre teuren Verträge widerrufen. Das Widerrufsrecht verjährt nicht.

Keine Vorfälligkeitsentschädigung

Eine vorzeitige Beendigung des Darlehensvertrages lassen sich die Kreditinstitute regelmäßig durch eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung – die mit Abstand höchsten im europäischen Maßstab - bezahlen. Doch darauf haben sie keinen Anspruch, wenn der Darlehnsnehmer von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht.

Verhandeln mit Hilfe eines Anwaltes

Wer Fehler macht, gibt sie meist ungern zu, zumal, wenn sie mit Kosten verbunden sind. Und so ist es auch bei den fehlerhaften Widerrufsbelehrungen. Wenngleich viele typische Fehler bekannt sind – der Artikel benennt zwei Klauselfehler -  so bestreiten die Kreditinstitute gegenüber dem Darlehnsnehmer fast immer Fehler gemacht zu haben. Daher empfiehlt die mit diesen Fällen bestens vertraute Verbraucherzentrale Hamburg „in jedem Fall einen Anwalt einzuschalten.“ 

Vergleichen statt klagen?

Aber auch mit einem Anwalt bekommt man nicht immer gleich die bereits gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung kampflos zurück bzw. die Forderung der Bank vom Tisch. Dann muss man entweder mit einem Anwalt über die Vorfälligkeitsentschädigung vor Gericht streiten oder aber außergerichtlich eine Reduzierung verhandeln. Dazu bemerkt Dr. Gansel: „Auch das kann wirtschaftlich sinnvoll sein, um einen langwierigen Rechtsstreit zu vermeiden – gerade bei Klauseln, über die der Bundesgerichtshof noch nicht entschieden hat.“

Nichtabnahme von Forward-Darlehen

Falsche Widerrufsbelehrungen bei Forward-Darlehen bewirken ebenso wie bei laufenden Darlehen die Möglichkeit des Widerrufs ohne Entschädigungszahlung an die Bank. So muss der einst so günstig erscheinende Darlehensvertrag, den man heute nicht mehr abschließen würde, nicht in Anspruch genommen werden.

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Leseempfehlung

Lesen Sie ausführlich zu diesem Thema „Gansel Rechtsanwälte bei ?Plusminus‘ (ARD) zu Bankenforderungen bei vorzeitiger Beendigung von Immobiliendarlehen" (16.1.2013) sowie weitere aktuelle Beiträge und Erfolgsmeldungen auf unserer homepage.