„EURO am Sonntag“: „Millionen fehlerhafte Immo-Verträge“ – Dr. Gansel gibt Auskunft

19.08.2013340 Mal gelesen
Berlin, den 19. August 2013. Deutschlands große Finanz-Wochenzeitung „EURO am Sonntag“ berichtet in ihrer jüngsten Ausgabe unter der o.g. Überschrift, dass Formfehler der Kreditinstitute in ihren Immobiliendarlehensverträge dafür sorgen, dass diese Verträge von Darlehensnehmern leicht und ohne Belastung auch noch nach Ablauf der darin vorgesehenen Widerrufsfrist beendet werden können.

Ein Massenphänomen und keine Einzelfälle

Wer gibt schon gerne Fehler zu? Und so ist es kein Wunder, wenn Banken und Sparkassen das Problem herunterspielen, zumal sie die Sorge umtreibt, viel Geld zu verlieren.

Tatsächlich sind die Widerrufsbelehrungen in den seit dem Jahre 2002 abgeschlossenen Immobiliendarlehensverträgen zu ca. 98 % nicht fehlerfrei. Doch nicht jeder Fehler ist rechtlich relevant. Die komplexe Vorgabe einer Musterwiderrufsbelehrung im Anhang zum Bürgerlichen Gesetzbuch, die mehrfach geändert wurde, hat die Kreditinstitute überfordert. In dem Artikel heißt es dazu: „Kaum eine Bank hat es vermocht, das Muster richtig umzusetzen. Die Rechtsprechung ist hier sehr verbraucherfreundlich.“ 

Vorfälligkeits-  oder Nichtabnahmeentschädigung vermeiden

Der wirksame Widerruf des Darlehensvertrages entlastet den Darlehensnehmer von der Zahlung einer Vorfälligkeits- oder Nichtabnahmeentschädigung. Doch Vorsicht: Wer einen Darlehensvertrag widerrufen möchte, der muss in der Lage sein, die offene Darlehensvaluta an die Bank zurück zu zahlen. Wird das Haus oder die Eigentumswohnung verkauft, stellt das kein Problem dar. Läuft das Darlehen noch, muss eine alternative Finanzierung sicher sein. So anspruchsvoll es für die Kreditinstitute war, die Widerrufsbelehrung richtig zu formulieren, so schwierig ist es für den Darlehensnehmer, die Fehler in seinem Vertrag zu finden. Und selbst wenn er einen Fehler findet, blocken die Banken und Sparkassen fast immer, wenn ein Darlehnsnehmer ohne rechtlichen Beistand vorstellig wird.

Die Verbraucherzentrale weist in einem Artikel in „DIE WELT“ darauf hin, „dass gerade im Falle einer Umschuldung die Banken den Kundenforderungen nicht ohne weiteres nachkommen würden und fast immer anwaltliche Unterstützung notwendig würde.“ Das bestätigt auch unsere Erfahrung in einer Vielzahl von Fällen, in denen unsere Mandanten vergeblich selbst versucht hatten, ihren Darlehensvertrag wirksam zu widerrufen. Deshalb unser Angebot: 

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Unsere Kanzlei ist auf die Prüfung von Immobiliendarlehen und die Erklärung des Widerrufs spezialisiert. Wir prüfen Ihren Darlehensvertrag auf Fehler der Bank und sagen Ihnen, ob auch Ihr Vertrag widerrufbar ist. In den meisten Fällen können wir unseren Mandanten bereits außergerichtlich helfen. Unser Honorar beträgt stets nur ein Bruchteil Ihrer Ersparnis. Wir klären zudem kostenfrei, ob eine Rechtsschutzversicherung die Kosten übernimmt. 

Leseempfehlung

Lesen Sie dazu ausführlich „Gansel Rechtsanwälte bei „Plusminus“ (ARD) zu Bankenforderungen bei vorzeitiger Beendigung von Immobiliendarlehen" (16.1.2013) sowie weitere aktuelle Beiträge und Erfolgsmeldungen zu diesem Thema.

 

Ihre Ansprechpartner:
Dr. Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
E-Mail: [email protected]

Marko Martschewski
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
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