Vorfälligkeitsentschädigung beim Immobilienverkauf? Wir wenden die Forderung der Bank ab!

05.07.2013337 Mal gelesen
Berlin, den 5. Juli 2013. Die meisten Haus- und Wohnungseigentümer finanzieren ihren Immobilienerwerb mit einem Kredit und binden sich damit langfristig an eine Bank. Muss die Immobilie wegen Scheidung, Umzug oder aus anderen Gründen vor der Auslaufen der meist 10jährigen Zinsbindungsfrist veräußert werden, konfrontiert die Bank ihre Darlehensnehmer mit einer Vorfälligkeitsentschädigung. Nicht selten ist diese so hoch, das ein Verkauf der Immobilie zum Minusgeschäft wird. Doch das muss nicht sein.

Das Problem: die Vorfälligkeitsentschädigung
Die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung ist gesetzlich nicht geregelt. Der Gesetzgeber hat dies der Rechtsprechung überlassen. Nach Maßgabe einer in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes
basiert die Berechnung auf der Wiederanlage des vorzeitig zurückgezahlten Betrages in Hypothekenpfandbriefen. Die Bank stellt ihre erhofften Zinseinnahmen den fiktiven Erträgen dieser Wiederanlage gegenüber. Der sich ergebende Betrag ist um die ersparten Risiko- und Verwaltungskosten durch die vorzeitige Rückführung zu reduzieren.

Kleine Lösung: Berechnung in Frage stellen
„Die“ richtige Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung gibt es schon deshalb nicht,  weil die ersparten Risikokosten unbestimmt sind. Zudem verrechnen sich die Banken häufig zu ihren Gunsten. Sondertilgungsrechte, variable Tilgung und ersparte Verwaltungskosten werden nicht berücksichtigt. Die Prüfung der Berechnung führt deshalb oft zu (kleinen) Ersparnissen.
Die „kleine Lösung“ kann jeder Darlehensnehmer allein anstreben. Empfehlenswert: gemeinsam mit der Verbraucherzentrale.

Große Lösung: Darlehen widerrufen
Seit dem 2.11.2002 müssen Kreditinstitute ihren Immobiliendarlehnsnehmern im Darlehensvertrag eine Widerrufsbelehrung erteilen. Was so simpel klingt, wurde von den Banken selten korrekt umgesetzt. Nach unserer Erfahrung sind viele Widerrufsbelehrungen nicht ordnungsgemäß erfolgt. Das hat zur Folge, dass der Widerruf des Darlehensvertrages jederzeit, auch heute noch, möglich ist. Und dann hat die Bank auch keinen Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung.
Die „große Lösung“ sollte ein Darlehensnehmer nur gemeinsam mit einem spezialisierten Bankrechtsanwalt angehen.

Wir bieten unseren Mandanten die große Lösung!
Der Widerruf eines Darlehensvertrages bedarf einer genauen juristischen Prüfung des Vertrages. Die Erklärung des Widerrufs sollte ebenfalls nur von einem Anwalt vorgenommen werden.

In den meisten Fällen konnten wir für unsere Mandanten bereits außergerichtlich zum Erfolg kommen.

Unser Angebot: Kostenfreie Ersteinschätzung
Unsere Kanzlei ist auf die Prüfung von Immobiliendarlehen spezialisiert. Wir prüfen Ihre Kreditunterlagen – auch die bereits beendeter Verträge - auf Fehler der Bank. Kostenfrei. 

Leseempfehlung
Lesen Sie dazu ausführlich „Gansel Rechtsanwälte bei „Plusminus“ (ARD) zu Bankenforderungen bei vorzeitiger Beendigung von Immobiliendarlehen" (16.1.2013) sowie weitere aktuelle Beiträge und Erfolgsmeldungen zu diesem Thema.

 Ihr Ansprechpartner:
Dr. Timo Gansel
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Tel.: 030 226674-0
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