Sparkasse Köln-Bonn - Swapgeschäfte an Schneerenteopfer verkauft?

09.12.2012512 Mal gelesen
Opfer der Schneerente wurden von der Sparkasse Köln-Bonn in hochspekulative Swageschäfte geschickt.

Zahlreiche Opfer der so gennaten Schneerente die durch die Verträge von Clearical Medical bereits bis zum Bundesgerichtshof Anstoß von Rechtsstreitigkeiten waren, sind später durch Umfinanzierungen in hochspekulative Swaps gedrängt worden.

Dabei wurde den Betroffenen die bis dato Finanzierungen bei der Helaba oder NordLB hatten vorgeschlagen, zur Sparkasse Köln Bonn  unter besseren Konditionen umzufinanzieren. Die Sparkasse gab tatsächlich bessere Konditionen, weil Sie die alten Finanzierungen zu Festzinssätzen in Darlehen mit variablen Zinssätzen umfinanzierte.

Zur angeblichen Sicherheit hat sie den neuen Kunden einen Zinsswap oder gar einen Cross-Currency-Swap dazu verkauft, um angebliche Zinssicherheit zu gewähren.

Tatsächlich kam dadurch eine weitere spekulative Variable in die bereits katastrophal konstruierte Schneerente.

Die betroffenen Kunden, darunter überwiegend Ärzte und Apotheker haben durch diese neue Konstruktion bei der Sparkasse Köln-Bonn weitere erhebliche Verluste generieren müssen, welche viele in existenzielle Schwierigkeiten gebracht hat.

Sowohl das ursprüngliche Schneerentenmodel, als auch die späteren Swapgeschäfte haben juristisch jedoch keine Bestandskraft. Den Geschädigten stehen Schadensersatzansprüche zu, sofern die Banken bzw. Berater die Kunden nicht über alle Risiken aufgeklärt haben. Insbesondere bei den Swapgeschäften stellt die Justiz an die Aufklärungspflichten der Bank extrem hohe Anforderungen. Die Bank hätte ihre Kunden auf den selben Wissenstand bringen müssen wie sich selbst. In aller Regel können die Banken dies nicht nachweisen.

Betroffenen Bankkunden wird daher empfohlen, ihre Unterlagen von einem spezialisierten Rechtsanwalt überprüfen zu lassen. Keinesfalls sollten weitere Zahlungen auf die Swaps geleistet werden.